Plastische Wesseling

Zum designierten Präsidenten des Weltverbandes gewählt

Das Daumendrücken hat geholfen!

Past-President, President, President-Elect

Dr. Richter ist neuer designierter Präsident der International Society of Aesthetic Plastic Surgery, ISAPS, dem größten Verband plastischer Chirurgen weltweit.

Auf dem diesjährigen Weltkongress in Kyoto, Japan wurde der Chefarzt der Abteilung für plastische Chirurgie am Dreifaltigkeits-Krankenhaus Wesseling von der Mitgliederversammlung einstimmig zum Präsidentennachfolger gewählt. Nach einer zweijährigen Periode als gewählter Präsident (President-Elect) erfolgt automatisch ohne weitere neue Wahl die Ernennung zum Präsidenten auf dem Weltkongress 2018 in Miami, USA. Richter steht somit dem 1970 bei der UN in New York gegründeten Verband mit Mitgliedern und Vertretungen in 106 Ländern für die nächsten vier Jahre vor.

Hauptaufgabe wird in dieser Zeit für Richter sein, den höchst unterschiedlichen Ausbildungsstandard der Fachärzte international einander anzugleichen. Hierbei werden vom Weltverband etwa 30 verschiedene Symposien, Konferenzen und Kurse jedes Jahr zur Fort-und Weiterbildungen von plastischen Chirurgen in der ganzen Welt organisiert.
Bestimmte Hilfsfonds unterstützen hierbei insbesondere die ärmeren Länder, um auch dort Fortbildungen durch hochkarätige Referenten und Ausbildungsprogramme zu ermöglichen.

„Insbesondere die fundierte Ausbildung der jungen Kollegen liegt mir am Herzen“, gesteht Richter. „Häufig genug werden die Assistenzärzte nicht ausreichend in der ästhetisch plastischen Chirurgie ausgebildet und hier sehe ich unsere Aufgabe einzuspringen und die Lücke zu schließen.“ Hierdurch erhofft sich der designierte Präsident natürlich auch eine langfristige Bindung an den Verband und steigende Mitgliedszahlen.

Besonderen Dank schuldet er seinen Kollegen in der Klinik, die nun häufiger den Chef vermissen werden. „Gott sei Dank macht mir das die wenigsten Gedanken, da ich das beste Team seit langer Zeit habe, auf das ich mich voll verlassen kann.“ berichtet der Chefarzt stolz.

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