Plastische Wesseling

Dr. Richter zählt zu den Top-Medizinern Deutschlands

Dr. Dirk Richter gehört zu den Top-Medizinern in ganz Deutschland. Diese ermittelte das Nachrichtenmagazin Focus in Deutschlands größter Ärztebewertung. Der Chefarzt der Abteilung für Plastische Chirurgie zeichnet sich gleich dreimal durch hervorragende Leistung im Bereich der Lidchirurgie, Gesichtsstraffungsoperationen, Körperstraffungsoperationen und der Behandlung von Lipödemen, wie auch schon im Vorjahr aus.

Die Ärzte, die im deutschlandweiten Focus-Vergleich zu den Besten des Landes zählen, erhalten die Auszeichnung „Top Mediziner 2014“ für ganz Deutschland und für den jeweiligen Fachbereich.

Dr. Richter sagt über die Auszeichnung bei der Bekanntgabe: „Ich bin sehr froh und stolz, nunmehr schon im zweiten Jahr diese hochrangige Auszeichnung zu erhalten. Es belohnt uns für die stetige Bemühung um Qualität und Patientensicherheit insbesondere auch auf dem Gebiet der Wiederherstellungschirurgie nach missglückten Schönheitsoperationen.“

Die Focus-Ärztelist nennt auf mehr als 100 Seiten Deutschlands Top-Mediziner, 2.500 Experten aus elf Fachgebieten mit 46 Spezialisierungen. Sie alle werden von Kollegen und Patienten als vertrauenswürdige Ärzte geschätzt und empfohlen. Viele zeichnen sich durch die hohe Zahl ihrer Fachveröffentlichungen aus. Detaillierte Angaben zum Behandlungsspektrum mit Telefonnummern und Web-Adressen erleichtern das Finden. Ein Postleitzahlenverzeichnis listet die Experten in der jeweiligen Region.

„Die Focus-Ärzteliste hilft Betroffenen und deren Angehörigen dabei, den richtigen Ansprechpartner für die gesundheitlichen Probleme zu finden. Focus erklärt außerdem, welche Rechte Patienten haben, worauf sie beim Arztgespräch achten sollten und welche Vorbereitung nötig ist, um verständlich beraten und kompetent behandelt zu werden“, so Focus-Chefredakteur Jörg Quoos.

Alle wichtigen Informationen, die Liste der Top-Mediziner Deutschlands und wertvolle Tipps für die Gesundheit erscheinen in Focus-Gesundheit „Deutschlands große Ärzteliste „. Das 226-seitige Sonderheft ist seit dem 17. Juni 2014 auf den Markt. Der Verkaufspreis beträgt 7,90 Euro.

 

 

 

 

 

 

 


Dr. Dirk F. Richter erhält Ehrennadel in Brasilien

Internationale Auszeichnung

Dr. Dirk F. Richter, Chefarzt der Plastischen Chirurgie und Ärztlicher Direktor im Dreifaltigkeits-Krankenhaus Wesseling

Dr. Dirk F. Richter, Chefarzt der Plastischen Chirurgie und Ärztlicher Direktor im Dreifaltigkeits-Krankenhaus Wesseling

Dr. Dirk F. Richter, Chefarzt der Plastischen Chirurgie und Ärztlicher Direktor im Dreifaltigkeits-Krankenhaus Wesseling

Wesseling. Am 11. April 2014 wird Dr. Dirk F. Richter, Chefarzt der Plastischen Chirurgie im Dreifaltigkeits-Krankenhaus Wesseling, mit der Ehrennadel der Brasilianischen Gesellschaft für Plastische Chirurgie ausgezeichnet. Im Rahmen des 30. Symposiums für Plastische Chirurgie in Gramado, Brasilien wird er diese Auszeichnung vom Präsidenten der ISAPS (International Society of Aesthetic Plastic Surgery), für seine Verdienste im Bereich der Straffungsoperationen, verliehen bekommen. Darüber hinaus ist er als Redner eines Leitvortrags geladen, um zu diesem Thema zu referieren. Neben seiner ausgewiesenen Expertise bei Straffungsoperationen ist Dr. Dirk F. Richter mit dem Fachbuch „Body Contouring and Liposuction“ auf Platz 3 der Bestsellerliste plastisch-chirurgischer Fachbücher. Vor kurzem wurde das, im größten Medizin-Verlag erschiene, Buch auch ins Spanische übersetzt und erobert derzeit insbesondere den Südamerikanischen Raum.

Dr. Dirk F. Richter ist seit 2000 Chefarzt der Abteilung für Plastische Chirurgie. Als stolzer Schüler von Prof. Dr. Neven Olivari baute er die Abteilung weiter erfolgreich aus. Heute gehört die Abteilung für Plastische Chirurgie im Dreifaltigkeits-Krankenhaus, nicht nur bei Straffungsoperationen sondern auch bei der Chirurgie des Gesichtes und der Augenlider sowie auf dem Gebiet der Brustrekonstruktion, zu einer der renommiertesten Adressen. Darüber hinaus finden die von Dr. Richter in Wesseling veranstalteten Symposien (mit der Übertragung von Live-Operationen) weltweit Beachtung. Teilnehmer von allen Kontinenten reisen hierfür nach Wesseling. Dr. Richters hohe Anerkennung und die ihm entgegenbrachte Wertschätzung spiegelt sich auch in den vielen weiteren internationalen Kongressen wider, denen Dr. Richter teilweise als Tagungspräsident vorsteht. Mittlerweile ist er Schatzmeister, Vorstandsmitglied und Präsidiumsmitglied des größten Internationalen Verbandes für ästhetisch plastische Chirurgen.


TOP-Mediziner 2013 für Lidchirurgie, Facelifting und Bodylift

Ein Tag zum Feiern!

Heute wurde die neue Ausgabe Focus Gesundheit veröffentlicht mit dem Spezialthema Schönheitsoperationen. Die Top Mediziner 2013 wurden gewählt. In den Kategorien Lidkorrektur und Gesichtschirurgie wurde Herr Dr. Richter, Chefarzt der Abteilung für plastische Chirurgie am Dreifaltigkeits-Krankenhaus in Wesseling zu den besten Ärzten auf dem Gebiet gezählt. Punktemässig liegt er dabei in Nordrhein-Westfalen sogar an der Spitze. Für das Gebiet der Körper Straffungen, dem so genannten Body-Lift ist er sogar bundesweit als führender Arzt identifiziert worden. Mit maximaler Punktzahl wurde ihm seine Pionierarbeit auf diesem Gebiet belohnt.

Als besondere Spezialisierung wurde ihm die Qualifikation zur Wiederherstellungschirurgie nach missglückten ästhetisch chirurgischen Eingriffen im Gesicht-und Lidbereich, sowie korrigierende Fettabsaugungen und Lipödembehandlungen zugesprochen.

Grundlage für die Focus-Bewertung bildeten groß angelegte Umfragen in Zusammenarbeit mit medizinischen Fachgesellschaften, wissenschaftliche Veröffentlichungen und Empfehlungen von Patientenverbänden und Selbsthilfegruppen, niedergelassenen Ärzten und Klinikchefs.

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Beste Plastische Chirurgen Deutschlands – Focus-Ärzteliste

Einen guten Arzt zu finden ist keine leichte Aufgabe. Der Focus-Gesundheit hat dieses genauer untersucht und hierzu eine Ärzteliste erstellt.

Um die besten Ärzte in Deutschland zu finden wurden umfangreiche Untersuchungen über mehrere Monate durchgeführt. Hierbei wurden bundesweit Mediziner nach dem Fachkönnen ihrer Kollegen befragt. Aber auch Patientenerfahrungen waren ein wichtiger Baustein für diese Ärzteliste, sowie Selbsthilfegruppen.

In der nächsten Ausgabe Schönheit werden die besten plastischen Chirurgen Deutschlands aufgeführt werden.

Wir sind stolz darauf, dass wir dazu gehören.

Das komplette Ranking und weitere spannende Berichte zu dem Thema Schönheit können Sie ab dem 24. September 2013 in Focus-Gesundheit nachlesen.


SOS-Symposium 2013 Cologne – Live Surgery

Dear colleagues,

After the first successful symposium in Stuttgart 2011 and Munich 2012 about the management of secondary aesthetic surgery we are encouraged to continue and advance this format.

This advanced symposium is intended for plastic surgeons and residents in expanding their knowledge about the current management of problems after aesthetic surgery.

Assessment and management decisions in treatment of pitfalls after aesthetic procedures of the breast, trunk, thighs, face, eyelids and nose will be presented by a distinguished international faculty.

Live surgery will be performed at the Dreifaltigkeits-Hospital in Wesseling and broadcasted to the auditorium in the Pullmann Hotel, Cologne. This live broadcast of different operative salvage procedures allows symposium participants to observe and continuously interact with the surgeons conducting the operations.

This year we have added the possibility for the participants to have complicated cases from their consultation operated on by the world renowned faculty for a small fee. We have therefore implemented a special application tool on our website where you are able to present your case with pictures and information anonymously so that we can choose among the applicants in advance and decide who will be a good candidate for the live surgery.

The program will encourage lively discussion and promote interaction with the faculty resulting in a highly educational experience.

We invite you to come and take part in this exciting and valuable event in Cologne.

Dirk F. Richter       Axel-Mario Feller           Wolfgang Gubisch


Live-Korrekturoperation bei Komplikationen – SWR Beitrag


Symposium 80. Geburtstag, Prof. Olivari & 30 Jahre Plastische Chirurgie in Wesseling


Neue Kooperation mit 2.größtem Brustkrebszentrums Deutschlands jetzt besiegelt

Der fliegende Arzt aus Wesseling

ERSTELLT 04.07.2012

Das Wissen des Wesselinger Chirurgen Dirk Richter (l.) kommt ab sofort auch den Patientinnen in der in der Kölner Klinik zu Gute.  Foto: Katharina Blass

705 Frauen, bei denen die Ärzte zum ersten Mal Brustkrebs festgestellt haben, kamen im vergangenen Jahr ins Brustzentrum des St. Elisabeth-Krankenhauses in Köln-Hohenlind. Ist der Tumor lokalisiert, wird er von Krebs-Chirurgen operativ entfernt.  Von Katharina Blass

 

Wesseling. 

In 70 Prozent aller Fälle, so der Erfahrungswert der Chefärztin des Zentrums, Dr. Claudia Schumacher, kann die Brust in Form und Größe erhalten bleiben. Die 30 Prozent der Frauen, bei denen die gesamte Brust entfernt werden muss, weil der Tumor entweder zu groß ist, oder mehrere Herde hat, können nach der Krebstherapie eine Brustrekonstruktion in Anspruch nehmen.
Der plastische Chirurg am Dreifaltigkeits-Krankenhaus in Wesseling, Dr. Dirk Richter, hat sich auf diese Wiederherstellung der Brust spezialisiert. Sein Spezialgebiet ist die Wiederherstellung mit eigener Haut und Fett aus dem Bauch. „Wenn die Patientinnen nach der Tumorentfernung eine Strahlentherapie gemacht haben, können wir wegen der geschädigten Muskulatur in der Brust kein Silikonimplantat einsetzten. Die Technik mit Eigengewebe ist eine gute Alternative“, sagte Richter. Weil er diesen plastisch-chirurgischen Eingriff beherrscht arbeitet die Wesselinger Klinik ab sofort mit der Kölner Klinik zusammen. „Wir haben das Wissen der plastischen Chirurgie im Brustzentrum nicht und ermöglich unseren Patientinnen mit der Kooperation, diese Methode in Anspruch zu nehmen“, sagte Schumacher. Das Besondere daran sei, dass Richter die vier bis sechsstündige Operation im Kölner Krankenhaus durchführt, die Patientinnen also in der Nähe ihres Wohnortes und ihrer Familien bleiben können. Damit Richter für die rund zwölf bis 16 Operationen im Jahr nicht jedes Mal seine Instrumente transportieren muss, hat die Kölner Klinik rund 100 000 Euro investiert, um seine Operationssäle dementsprechend auszurüsten und das Personal in der Weiterbehandlung nach der Operation zu schulen.
„Wir leihen Dr. Richter und sein zweiköpfiges Team gerne nach Köln aus, weil die Kooperation unseres erfahrenen Arztes in einer qualitativ hochwertigen Klinik wie dem Elisabeth-Krankenhaus allen Beteiligten zugute kommt“, sagte der Geschäftsführer in Wesseling, Prof. Dr. Johannes Güsgen.
Bei der Methode mit Eigengewebe wird aus Bauchfett- und Haut eine neue Brust geformt. Das Fett wird durch eine Mikroskop dann mit dem Blutkreislauf verbunden. „Die Technik ist sehr verträglich, nur bei zwei bis drei Prozent der Frauen wird das implantierte Gewebe vom Körper abgestoßen“, sagte Richter.
Im Kölner Operationssaal arbeitet Richter übrigens auch sehr gerne. „Im fünften Stock in Hohenlind haben wir den perfekten Blick über Köln und sehen auch den Dom“, sagte der Wesselinger Chirurg.


Brustzentrum Köln + Wesseling: Brustaufbau mit Eigengewebe vom Bauch

Ärzte kooperieren bei Brustkrebs

Erstellt 04.07.2012

 

 

 

Sie stellten die Kooperation vor: (v.l.) Chefarzt Dr. Dirk Richter, Geschäftsführer  Johannes Güsgen und Dr. Nina Schwaiger (4.v.l) aus Wesseling mit den Kollegen des St. Elisabeth-Krankenhauses aus Köln-Hohenlind, Dr. Claudia Schumacher (3.v.l.) und Horst Kugelmeier. Foto: Klose

Das St. Elisabeth-Krankenhaus Köln-Hohenlind und das Dreifaltigkeits-Krankenhaus in Wesseling haben eine Kooperation geschlossen. Während das St. Elisabeth-Krankenhaus als Spezialist für die Entfernung der Krebszellen gilt, wird Dr. Dirk Richter in Wesseling künftig die Brustrekonstruktion mit Eigengewebe durchführen. Von Margret Klose

Wesseling. 

Das St. Elisabeth-Krankenhaus Köln-Hohenlind und das Dreifaltigkeits-Krankenhaus in Wesseling haben eine Kooperation geschlossen. Während das Brustzentrum im St. Elisabeth-Krankenhaus als Spezialist für die Entfernung der Krebszellen gilt, wird Dr. Dirk Richter als Chefarzt der Plastischen Chirurgie in Wesseling künftig die Brustrekonstruktion mit Eigengewebe im Klinikum Hohenlind durchführen. „So wird den an Brustkrebs erkrankten Frauen medizinische Hilfe in einem Haus auf höchstem Niveau geboten“, sagte Dr. Johannes Güsgen, Geschäftsführer des Dreifaltigkeits-Krankenhauses.

 

Zusammenarbeit von Vorteil für Patienten

 

Leicht haben es sich er und sein Kollege, Geschäftsführer Horst Kugelmeier vom St. Elisabeth-Krankenhaus in Köln Hohenlind, jedoch mit der Entscheidung zur Kooperation nicht gemacht. „Bevor der Vertrag unterschrieben wurde, gab es eine Menge abzuwägen“, erklärte Güsgen in einem Gespräch am Mittwochvormittag. Denn ein bis zweimal im Monat wird nun sein plastischer Chirurg zusammen mit einem weiteren Kollegen aus Wesseling im OP in Hohenlind stehen.

„Aber wir haben ja auch ein Interesse, mit anderen Krankenhäusern zusammenzuarbeiten“, erklärte Güsgen. „Und hier haben sich zwei hoch professionelle Zentren zusammengetan“, sagte er.

Dabei ging die Anregung zur Kooperation zunächst von den Chirurgen der Gynäkologie in Hohenlind und der plastischen Chirurgie in Wesseling aus. „Wir haben dann unsere Geschäftsführer von der Idee überzeugen können“, meinten Dr. Richter und seine Kölner Kollegin Dr. Claudia Schumacher.

„Es ist eine Win-win-Situation für beide Krankenhäuser, aber vor allen Dingen für die Patientinnen“, betonte Güsgen. Tatsächlich biete die Kooperation den Patientinnen nämlich die Möglichkeit, das gesamte medizinische Spektrum, das bei einer Brustkrebserkrankung gebraucht werde, in einem Haus vorzufinden. Denn neben den reinen Operationsterminen sind natürlich auch Sprechstunden von Dr. Richter im St. Elisabeth-Krankenhaus vorgesehen.

 

Mitarbeiter werden intensiv geschult

 

Intensiv wurden zudem die Mitarbeiter der Kölner Klinik für das neue Aufgabengebiet geschult. Das Krankenhaus hat zudem gut 100 000 Euro in spezielle Instrumente, Monitoren zur Überwachung und ein Operationsmikroskop investiert. „Das Mikroskop ist identisch mit meinem hier in Wesseling“, sagte Dr. Richter.

Denn insbesondere bei der Eigengewebe-Rekonstruktion der Brust werden lediglich Bauchfett und Bauchhaut mit kleinen Gefäßen aus dem Bauchbereich geholt, um damit die Brust aufzubauen. In einer vier bis fünfstündigen Operation werden, so Richter, die millimeterkleinen Gefäße mit den im Brustbereich vorhandenen Blutgefäßen verbunden.

Allerdings könnte, wie Dr. Schumacher mitteilte, in gut 70 Prozent der Fälle ohnehin brusterhaltend der Krebs entfernt werden. In der Regel komme die Eigengewebeoperation nur dann zum Einsatz, wenn aus medizinischen oder persönlichen Gründen von Implantaten Abstand genommen wird.

Das St. Elisabeth-Krankenhaus gilt mit über 700 Primäroperationen bei Brustkrebs zu den größten Brustkrebszentren in Deutschland.


Vortrag Dr. Stoff über Plastische Chirurgie nach Gewichtsverlust großer Erfolg

24.05.2012 – SHG Ibbenbüren „Plastische Chirurgie nach Gewichtsverlust“

Am Donnerstag, den 24.05.2012 lud die Selbsthilfegruppe „Adipositas“ Ibbenbüren unter der Leitung von Simone Köchling, zu einem Informationsabend im Heimathaus Bögel-Windmeyer in Ibbenbüren ein.

Dr. Alexander Stoff

Thema der Veranstaltung „Möglichkeiten der plastischen Chirugie nach massiver Gewichtsmaßnahme“. Es führte durch den Abend Herr Dr. Stoff, Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie und Oberarzt im Dreifaltigkeits Krankenhaus, Wesseling.

Pünktlich um 19 Uhr begann der Vortrag über die Möglichkeiten, Chancen aber auch Risiken in der plastischen Chirurgie. Zu diesem Informationsabend fanden sich 42 Interessierte ein, von denen 4 Männer waren und entsprechend 38 Frauen. Viele der Besucher hatten bereits einen chirurgischen Eingriff zur Gewichtsreduzierung, andere stehen kurz davor und wieder andere wollten sich umfassend über dieses wichtige Thema „Wiederherstellungs OP“ im Vorfeld informieren.

Herr Dr. Stoff gestaltete den etwa 2 1/2 stündigen Abend mit ca. 300 Vorher-Nachher Bildern von männlichen wie weiblichen Patienten. Dabei lag das Hauptaugenmerk auf dem optischen Vergleich, sowie auf das Aufzeigen der neu gewonnenen Beweglichkeit/Funktionalität. Mit grossem Interesse und mehrmaligen Erstaunen über die teils gewaltigen Unterschiede verfolgten alle Besucher des Informationsabends den Vortrag.

Für die männlichen Zuhörer und Zuschauer waren insbesondere die Vorher-Nachher Bilder der Patienten von großem Interessen. „Ich habe immer gedacht, sowas wäre nur etwas für Frauen.“, lies einer der Besucher verlauten. Das klassischen Bild der plastischen Chirurgie ist doch bei dem einen oder anderen noch mit „Brustvergrösserungen“ und „Fettabsaugen“ behaftet. Dabei liegt die Hauptaufgabe der behandelnden Chirurgen im Dreifaltigkeitkrankenhaus in der Schaffung eines neuen Wohlfühl-Gefühls, einer Linderung/Beseitung von Erkrankungen und vor allem der Wiedererlangung alter Beweglichkeit/Funktionalität.

Die Besucher des Vortrages zogen am Ende ein durchweg positives Resumé. Interessant, Aufschlussreich, Erstaunlich und Begeistert waren die häufigsten Bemerkungen zu diesem rundum gelungenen Abend. Für alle Interessenten gab es am Ende eine ausgiebige Fragerunde die rege genutzt wurde.

Die SHG „Adipositas“ Ibbenbüren bedankt sich an dieser Stelle noch einmal für den Einsatz und den tollen Vortrag und hofft diesen alsbald wiederholen zu können.

Simone Köchling


Dr. Richter leitet Facelift-Kurs in Kanada

Dass die Abteilung für plastische Chirurgie am Dreifaltigkeits-Krankenhaus Wesseling über die Grenzen hinaus bekannt ist, ist nichts Neues. Aber dass der Chefarzt Dr. Richter nun als Lehrer für spezielle Facelifttechniken von der amerikanischen Gesellschaft für ästhetische plastische Chirurgie (ASAPS) zu ihrem Jahreskongress nach Kanada eingeladen wurde, ist auch für ihn eine Überraschung.

„Darüber bin ich schon ein bisschen stolz“, sagt er mit gewisser Bescheidenheit.

Die Einladung kam überraschend. Auch die Tatsache, dass die Amerikaner sowohl Flug als auch Unterkunft für ihn bezahlen, um ihn nach Kanada auf den Kongress zu bekommen, beschämt ihn – aber ehrt ihn auch.

Es handelt sich hierbei um den größten Kongress in Nordamerika und es werden jährlich zwischen 2500-3000 Teilnehmer erwartet. Dieser spezielle Kurs, der sich ausschließlich mit modernsten Techniken zur Gesichtsstraffung und Gesichtsrekonstruktion beschäftigt, ist für plastische Chirurgen gedacht, die ihr Wissen durch die Erfahrung der eingeladenen Spezialisten erweitern wollen. Insgesamt sind fünf Instruktoren aus der ganzen Welt vor Ort, um ihr Wissen an Kadaverköpfen zu demonstrieren. Insgesamt werden knapp 40 Ärzte berücksichtigt werden können und der Kurs ist bereits vollständig ausgebucht.

Richter, der sich insbesondere im Bereich der Gesichtschirurgie und Lidchirurgie einen Namen gemacht hat, reist mit zwei weiteren Mitarbeitern aus seinem Team nach Kanada, die ihn dort bei der Arbeit unterstützen. „Gleichzeitig werden wir den Kongress nutzen, und uns auch dort auf anderen Gebieten auf den neuesten Stand zu bringen. Denn die Amerikaner bieten auch noch andere tolle Kurse an.“

Wir wünschen viel Erfolg, aber auch ein bisschen Spaß!

 

 


Wesseling jetzt Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Bonn

Das Dreifaltigkeits-Krankenhaus in Wesseling ist seit vielen Jahren für seine hervorragende und qualitativ hochwertige medizinische Arbeit weit über Wesseling hinaus bekannt.

Die vielfältigen Zertifizierungen zeugen von einer hoch professionellen Arbeit. Das gesamte Haus ist mit allen Abteilungen nach DIN ISO 9000ff zertifiziert.

Die hier in Wesseling erbrachten medizinischen Leistungen sind von solch hoher professioneller Qualität, dass die Universität Bonn und das Dreifaltigkeits-Krankenhaus jetzt einen Nutzungsvertrag zum Zwecke der Forschung und Lehre im Wesselinger Krankenhaus geschlossen haben.

Dadurch nimmt das Krankenhaus an der klinisch-praktischen Ausbildung von Studierenden der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn teil. Zunächst sind insgesamt zehn solcher Stellen vorgesehen.

Um die Medizinstudenten qualitativ hochwertig auszubilden, vereinbaren das Universitätsklinikum und das Krankenhaus eine kooperativ abgestimmte und auf gemeinsamen Behandlungsleitlinien basierende Patientenversorgung. Durch die im Krankenhaus tätigen Ärzte wird die Ausbildung der Medizinstudenten sichergestellt.

Der Geschäftsführer der Maria Hilf NRW gGmbH, Prof. Dr. Johannes Güsgen, ist über diese Anerkennung glücklich: „Durch diesen Kooperationsvertrag wird die professionelle Arbeit im Dreifaltigkeits-Krankenhaus von kompetenter Stelle anerkannt. Damit ist die Klinik in Wesseling quasi in den ‚Adelsstand’ erhoben und wir werden in Wesseling auch in der Ausbildung der Studenten unserem Qualitätsmerkmal gerecht werden: Dreifaltigkeits- Krankenhaus Wesseling – wohltuend anders.“

Diese Kooperation bietet darüber hinaus den Patienten des Dreifaltigkeits-Krankenhauses dann, wenn eine Versorgung im Universitätsklinikum gewünscht oder medizinisch indiziert ist, eine bevorzugte Aufnahme und Behandlung.

Diese Kooperation mit der Universität Bonn berechtigt das Dreifaltigkeits-Krankenhaus den Zusatz „Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Bonn“ zu führen.

Die vor 40 Jahren in Wesseling von Chefarzt Prof. Dr. Neven Olivari gegründete Abteilung für Plastische Chirurgie genießt einen weltweit anerkannten Ruf. In Wesseling werden weltweit die meisten Body-Lifts nach Lockwood durchgeführt. Die Abteilung ist hervorragend im Bereich der Handchirurgie aufgestellt und genießt höchste Reputation im Bereich der Exophthalmus und Basedow Chirurgie. Unter der Leitung des Chefarztes Dr. Dirk Richter hat die Abteilung sich auf mikro-chirurgische Leistungen spezialisiert und ist so Kooperationspartner des Brustkrebszentrums im St. Elisabeth Krankenhaus in Köln-Hohenlind.
Als eine der ganz wenigen Abteilungen in Deutschland verfügt die Plastische Chirurgie in Wesseling über die volle Weiterbildungsermächtigung.

In Kooperation mit dem Radiologischen Netzwerk Rheinland steht dem Krankenhaus ein überaus leistungsfähiges radiologisches Zentrum mit einem Big-Bore CT, zwei MRT’s und allen für den Krankenhausbetrieb notwendigen radiologischen Geräten der neuesten Generation zur Verfügung. Ebenfalls neueste Technik verbirgt sich im Linearbeschleuniger (Bestrahlungsgerät).

Im Beisein der Betriebsleitung und der Chef- und Oberärzte des Dreifaltigkeits-Krankenhauses unterzeichneten der Dekan der Medizinischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Prof. Dr. Max Baur, der Kaufmännische Direktor des Klinikums der Universität Bonn, Dr. Hans-Jürgen Hackenberg und der Geschäftsführer der Maria Hilf NRW gGmbH, Prof. Dr. Johannes Güsgen, den Kooperationsvertrag.

 


TiBREEZE-Implantate nun auch betroffen

Wir wurden offiziell von den deutschen Behörden (BfArM-Institut)darüber informiert, dass der ehemalige GfE Medizintechnik GmbH in Deutschland  Brustimplantaten auf den Markt gebracht hatte,  welche unter Verwendung von  PIP-Komponenten hergestellt wurden.

Von September 2003 bis August 2004 wurden sie unter dem Namen TiBREEZE verkauft. Die Silikon-Implantate  von der GfE Medizintechnik GmbH wurden mit einer Titan-Schicht überzogen und wurden von PIP in Frankreich mit ihrem Silikon-Gel gefüllt. Die Silikon-Zusammensetzungen waren dieselben, wie in PIP und Rofil Implantaten, die mit industriellen Silikon seit 2001 gefüllt worden waren.

Deshalb haben die Deutschen Behörden vom  BfArM-Institut ihre Empfehlung heute erweitert, entsprechend ihrer Empfehlung vom 6. Januar 2012 zur Entfernung von  PIP und Rofil Implantaten, und empfehlen die Explantation von TiBREEZE Implantaten als Vorsichtsmaßnahme auch ohne Symptome.

Im Dreifaltigkeits-Krankenhaus Wesseling wurden TiBREEZE Implantate nie verwendet.

Dennoch bieten wir betroffenen Patientinnen Sondertermine zur Beratung an.


PIP / ROFIL Implantate – Weitere Informationen


Mittlerweile erhärtet sich der Verdacht, dass auch PIP und ROFIL Implantate, die vor 2001 hergestellt wurden zu frühzeitiger Rissbildung neigen.

Daher bitten wir Patientinnen, die vor 2001 in unserer Abteilung unter der damaligen Leitung von Prof. Olivari oder Dr. Eder operiert worden sind und Brustimplantate erhalten haben,  sich bitte bei uns zu melden, um bei einer Untersuchung zu überprüfen, ob Anzeichen für eine Rissbildung bestehen.

Für betroffene Patientinnen bieten wir im neuen Jahr Sprechstundentermine außerhalb unserer regulären Sprechstunde an, um Sie über den empfohlenen Implantateaustausch zu beraten.

Wenden Sie sich diesbezüglich bitte an unser Sekretariat unter 02236 / 77 387 oder auch per E-Mail an pl.chirurgie@krankenhaus-wesseling.de, da die Telefonleitungen derzeit überlastet sind.


Dieser Einschätzung schließt sich nun auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn an:

Silikongel-gefüllte Brustimplantate des Herstellers Poly Implant Prothese (PIP)

Ergänzung vom 06.01.2012:

Entfernung der PIP- und Rofil-Brustimplantate als Vorsichtsmaßnahme empfohlen

Das BfArM hat am 23.12.2011 eine Empfehlung ausgesprochen, wonach sich betroffene Patientinnen vom Arzt auf mögliche Rissbildungen der Implantate hin untersuchen lassen sollten, um anschließend über jeweils geeignete Maßnahmen zur Risikominimierung entscheiden zu können. Aufgrund in den letzten Tagen zunehmend eingehender Mitteilungen von Ärzten, Fachgesellschaften und Kliniken erweitert das BfArM diese Risikobewertung von PIP- bzw. Rofil-Brustimplantaten. Diese Mitteilungen sagen aus, dass Silikon auch aus solchen Implantaten vermehrt und im Zeitverlauf zunehmend austreten („ausschwitzen“) kann, bei denen keine Rissbildung vorliegt.

Die Mitteilungen von Ärzten, Fachgesellschaften und Kliniken zeigen, dass mögliche Gesundheitsrisiken durch vermehrt ausgetretenes Silikon auch dann entstehen können, wenn keine Rissbildung vorliegt. Das BfArM empfiehlt daher, dass die betroffenen Implantate als Vorsichtsmaßnahme entfernt werden sollten. Wie dringend eine Entnahme im Einzelfall ist, hängt wesentlich davon ab, wie lange die Patientin das Implantat bereits trägt. Dies sollte deshalb vor jeder Operation zwischen Arzt und Patientin besprochen werden.

Das BfArM steht in engem Kontakt mit den zuständigen Landesbehörden und Fachgesellschaften sowie den Behörden im europäischen Ausland, um weitere Erkenntnisse zu gewinnen. In diesem Zusammenhang weist das BfArM Ärzte und Kliniken nochmals eindringlich auf ihre Meldeverpflichtung hin, wenn in der Praxis Schadensfälle auftreten. Nur auf Basis dieser sogenannten Vorkommnismeldungen kann das BfArM Maßnahmen zur Risikominimierung treffen.


PIP-Implantate: Frankreich empfiehlt Entfernung „ohne Eile“

Die Deutschen Behörden  wurden von der französischen Medizinproduktebehörde darüber informiert, dass sie die Vermarktung, den Vertrieb, den Export und die weitere Verwendung von Silikongel-gefüllten Brustimplantaten des Herstellers Poly Implant Prothese (PIP) aus Frankreich europaweit untersagt hat.

Die französische Behörde hatte bei einer Inspektion festgestellt, dass die meisten Brustimplantate dieses Herstellers, die seit 2001 hergestellt wurden, nicht mit dem ursprünglich vorgesehenen und dafür spezifizierten Silikongel gefüllt sind. Sie entsprechen daher nicht den gesetzlichen Anforderungen (z.B. der Richtlinie 93/42/EWG). Derzeit wird von der französischen Behörde untersucht, ob die Verwendung des Materials die Sicherheit der Implantate beeinflusst.

Die niederländische Behörde teilte am 21.06.2010 mit, dass die Brustimplantate M-Implants des Herstellers Rofil Medical Nederland B.V. identisch sind mit den betroffenen PIP-Brustimplantaten. Die Empfehlungen des BfArM und der französischen Behörde Afssaps gelten daher für die Brustimplantate M-Implants mit der Modellbezeichnung IMGHC-TX, IMGHC-MX und IMGHC-LS entsprechend. Es gibt Hinweise, dass Implantate dieses Herstellers auch in Deutschland eingesetzt worden sind.

In unserer Abteilung wurden derartige Implantate seit 2001 nicht verwendet. Patientinnen, die nach diesem Zeitraum in Wesseling operiert worden sind, können davon ausgehen hochwertige Implantate der Firma Inamed, Allergan, Eurosilicone oder Mentor erhalten zu haben. Hinweise darüber finden Sie in Ihrem Implantatepass, der Ihnen nach der Operation ausgehändigt wurde.

Für unsere Patientinnen, die nach 2001 operiert worden sind,  bedeutet diese Information, dass für Sie kein Grund zur Besorgnis besteht, da ausschließlich hochwertige Implantate benutzt wurden, die in keinem Zusammenhang mit dem Silikon-Skandal stehen.

Patientinnen, die vor 2001 in unserer Abteilung unter der damaligen Leitung von Prof. Olivari oder Dr. Eder operiert worden sind, melden sich bitte bei uns, da mittlerweile der begründete Verdacht besteht, dass auch PIP und ROFIL-Implantate, die vor 2001 hergestellt wurden, fehlerhaft waren und zu frühen Rissbildungen neigen.

Für betroffene Patientinnen bieten wir im neuen Jahr Sprechstundentermine außerhalb unserer regulären Sprechstunde an, um Sie über den empfohlenen Implantateaustausch zu beraten.

Wenden Sie sich diesbezüglich bitte an unser Sekretariat unter 02236 / 77 387 oder auch per E-Mail an pl.chirurgie@krankenhaus-wesseling.de, da die Telefonleitungen derzeit überlastet sind.


Top-Profis in Sachen Schönheit

weltbesten

von Silke Amthor
Dr. Dirk Richter, Wesseling
Wer sich strahlendere Augen wünscht, sollte auf die Künste von Dr. Dirk Richter in der Nähe von Köln setzen. Er macht aus müden Schlupflider-Blicken mit einem kleinen Schnitt wache Augen mit Strahlkraft.
Augenblicklich schöner: Dafür ist Dr. Dirk Richter, Chefarzt der Abteilung für Plastische Chirurgie am Dreifaltigkeits-Krankenhaus in Wesseling bei Köln bekannt. Denn egal ob Mann oder Frau – irgendwann im Leben gehorchen die Lider plötzlich mehr den Gesetzen der Schwerkraft. Dr. Richter setzt dann in Lokalanästhesie einfach einen kleinen sichelförmigen Schnitt in der Lidfalte, so ist die feine Narbe später fast unsichtbar. Dann werden überschüssige Haut und eventuell auch Fettgewebe entfernt. Ein besonderer Trick: Über eine kleine Erweiterung des Schnitts lässt sich sogar der Muskel straffen, der für die Zornesfalte auf der Stirn verantwortlich ist.


Mit einem Lächeln zurück in die Heimat

Von Katharina Blass, 15.12.11, 16:21h, aktualisiert 15.12.11, 18:15h, Kölner Stadtanzeiger
Der Verein Friedensdorf Dinslaken holt Kinder aus Angola und dem Kaukasus, die in deutschen Kliniken behandelt werden. Ärzte des Dreifaltigkeits-Krankenhauses haben jetzt zwei Jungen aus Usbekistan operiert.

Shakzod (links) und Abdullaev

Shakzod (links) und Abdullaev wurden von Marc Weihrauch (l.) und Dirk Richter operiert. (Bild: Blass)

WESSELING – Ärzte der Plastischen Chirurgie des Dreifaltigkeits-Krankenhauses haben am Montag zwei Jungen aus Usbekistan operiert, die am Hals und an den Armen große Narben von schlechtverheilten Verbrennungen trugen. Jetzt geht es den beiden wieder gut und sie erholen sich im Krankenhaus von den Strapazen. Der gemeinnützige Verein Friedensdorf Dinslaken hatte Abdullaev und Shakzod im August zusammen mit 150 weiteren Kindern aus dem Kaukasus nach Deutschland geholt. Vom Standort Dinslaken aus wurden die beiden 13 und zehn Jahre alten Patienten ins Wesselinger Krankenhaus vermittelt. „Wir haben uns vorab Fotos von den Kindern angeschaut und sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir ihnen helfen können“, sagte der Chefarzt der Plastischen Chirurgie, Dr. Dirk Richter. Gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Marc Weihrauch löste er bei Abdullaev, der durch eine großflächige Verbrennung am Hals den Kopf nur wenig bewegen konnte, die Narbe auf und machten durch Hautverschiebungen, sogenannte Z-Plastiken, die Kopfbewegungen wieder möglich.
Die Operation von Shakzod gestaltete sich etwas schwieriger. Durch kochendes Wasser hatte sich der Zehnjährige am gesamten linken Unterarm verbrüht. Weil der Unfall aber schon mehr als ein Jahr zurück liegt, hatten sich bereits Sehnen und Muskeln unter der Wunde verkürzt. Die Wiederherstellungschirurgen lösten seine geschrumpfte Unterarmmuskulatur und versorgten die Vernarbung mit einer Hauttransplantation aus der Leiste des Jungen. „Zwar sind solche Operationen für uns Routine, trotzdem sehen wir solch schlimme Verletzungsfolgen aus Deutschland sehr selten“, sagte Richter. „Lieber würden wir allerdings die Operationen vor Ort durchführen, weil dann auch Kollegen von dort unsere Techniken erlernen könnten. Leider lehnen sie meistens eine Fortbildung durch uns ab, weil sie sich in ihrer Ehre verletzt sehen“, sagte Richter, der selbst in Brasilien war, um seine Kenntnisse weiterzugeben und damit auf Ablehnung stieß.

Der gemeinnützige Verein Friedensdorf Dinslaken beherbergt im Jahr rund 1000 Kinder aus Angola und dem Kaukasus, die in deutschen Kliniken behandelt werden. Dafür benötigen die Helfer im Jahr rund fünf Millionen Euro an Spendengeldern. Im Dorf selbst findet die Nachsorge für die zwei bis 13 Jahre alten Patienten statt. Im Februar werden die beiden usbekischen Jungen wieder zurück in ihre Heimat fliegen. Die Wesselinger Ärzte operierten in den letzten Jahren bereits zehn Kinder kostenlos. Das Dreifaltigkeits-Krankenhaus übernahm alle Kosten, auch die 20 000 Euro für Andullaev und Shakzod.


Chefarzt Dr. Richter: „Bester Spezialist für Facelift und Augenlidkorrekturen in NRW“

Die Zeitschrift „Bunte“ wollte es genau wissen: Wer sind die besten Spezialisten für Facelift und Augenlidkorrekturen in Deutschland? Die Redaktion nahm sich mit Akribie dieser kniffligen Frage an.

Sie wählte zwei Entscheidungskriterien. Zuerst ließ sie bundesweit 2400 Ärzte aus diesem Fachbereich befragen: Welchen Arzt halten Sie für besonders empfehlenswert? In der zweiten Runde wurden Internet-Foren und Arztbewertungsportale durchforstet: Welche Ärzte erhalten die meisten Positiv-Bewertungen von Patienten und Betroffenen? Bei den Recherchen arbeitete die Redaktion mit dem unabhängigen Institut „Munich Inquire Media GmbH“ zusammen. Außerdem holten die Bunte-Redakteure den Rat der renommiertesten Spezialisten in Deutschland ein.

Herausgekommen ist eine Liste der 28 besten Ärzte für Facelift und Lidkorrekturen. Aber innerhalb der Liste gibt es noch weitere Abstufungen – unterschieden wird bei den beiden zugrunde liegenden Kriterien, ob ein Arzt lediglich „häufig“ oder sogar „besonders häufig“ genannt wird. Ergebnis: Von den 28 Ärzten in der Liste erhielten nur sieben das Top-Rating, also „besonders häufige“ Nennung in beiden Kategorien. Und in ganz Nordrhein-Westfalen gibt es nur einen Arzt, der zu dieser Top-Gruppe gehört: Dr. Dirk Richter, Chefarzt der Abteilung für Plastische Chirurgie am Dreifaltigkeits-Krankenhaus.

Eine schöne Auszeichnung, auf die Dr. Richter und sein Team stolz sind. Damit bestätigt sich erneut, dass die Plastische Chirurgie in Wesseling mit ihrem permanenten Streben nach Perfektion auf dem richtigen Weg ist.


Behandlung von Komplikationen nach Ästhetischer Chirurgie – Ein Kongressbericht

Operateure des ersten OP-Kurses zur Beherschung und Vermeidung von Komplikationen bei Ästhetischer Chirurgie

Operateure des ersten OP-Kurses zur Beherschung und Vermeidung von Komplikationen bei Ästhetischer Chirurgie

Am 11. und 12. März fand zum ersten Mal weltweit ein Kongress in Stuttgart statt, der sich anhand von Live-Operationen mit diesem Thema beschäftigte, das alle Plastischen Chirurgen außerordentlich bedrückt. Alle, die ästhetischer Operationen durchführen, haben Komplikationen. Auf einem Kongress darüber zu berichten und Operateure zu finden, die Patienten operieren, die diese Komplikationen zeigen, war die Idee von Wolfgang Gubisch. Er konnte Axel Feller und Dirk Richter gewinnen, diesen Kongress mit zu organisieren. Er soll jedes Jahr stattfinden und zwischen Stuttgart(Gubisch), München(Feller) und Köln/Wesseling (Richter) wechseln. Wie wichtig dieses Thema ist, zeigte der völlig überbuchte Kongress. Es waren 120 Plätze vorhanden, aber auch 300 hätten nicht gereicht.

Am ersten Tag wurden 6 Patienten vor internationalem Publikum operiert. Secondary Aesthetic Surgery of the Nose (Gubisch, Fischer), Secondary Aesthetic Surgery oft the Mid-Face and Eyelids (Richter, Botti),Secondary Aesthetic Surgery of the Breast (Feller, Hamdi) und Secondary Aesthetic Surgery of the Abdomen and Thighs (Hunstadt, Richter).

Am 2.Tag wurden die Operationen durch 4 umfangreiche Panels ergänzt, die von den Operateuren des Vortages gehalten wurden und durch lebhafte Diskussionen und Fragen durch die Teilnehmer ergänzt wurden.

Dieses erste Symposium ‚Managment of Secondary Aestheic Surgery-Live‘ ist eine Meilenstein in der ästhetisch-plastischen Chirurgie und ein neuer Höhepunkt im Verlauf des Jahres und seiner Kongresse. Es besetzt eine bislang bestandene Lücke. Alle Teilnehmer waren von der hohen Qualität der Operationen und der Panels begeistert.

Die weiteren Kongresse mit diesem Thema in München 2012 und Köln / Wesseling 2013 werden diesen Erfolg fortführen und bestätigen.

Herrmann Lampe / Plastische Chirurgie


„Plus an Sicherheit, Service und Verlässlichkeit“ Klinik erhält Auszeichnung vom TÜV

Auch für Krankenhäuser gibt es einen „TÜV“ und das Dreifaltigkeits-Krankenhaus hat sich als eines der ersten in der Region vom Technischen Überwachungs Verein Rheinland testen lassen und konnte mit den Qualitätsstandards überzeugen: Dem Dreifaltigkeits Krankenhaus an der Bonner Straße wurde die internationale Verbundzertifizierung „DIN EN ISO 9001 überreicht.

TÜV Zertifikat für Sicherheit

TÜV Zertifikat für Sicherheit

Die Prüfer waren mehrere Tage im Haus, überprüften die Abteilungen und Stationen im Hinblick auf Sicherheit, Arbeitsabläufe und Einhaltung von gesetzlichen Bestimmungen. Dr. Johannes Güsgen, Klinikchef lobte vor allem das Engagement aller Mitarbeiter, welches zur Zertifizierung beigetragen habe, und dass die Bewertung zeige, wie wichtig die Qualität der Patientenversorgung sei.

Für die Patienten würden diese Qualitätsvorgaben ein Plus an Sicherheit, Service und Verlässlichkeit bedeuten.

Chefarzt Dr. Richter ist sehr zufrieden: „ Diese Auszeichnung bedeutet, dass unsere Bemühungen einen hohen Sicherheitsstandard und hohes medizinisches Niveau zu bieten nunmehr amtlich bestätigt sind. Dies bringt insbesondere im Vergleich zu vielen kleinen Privatkliniken, die eben keine Intensivstationen, Notärzte und Blutbanken haben ein deutliches Plus an Sicherheit für unsere Patienten.“  Er spielt dabei auf die kürzlich in Hamburg verstorbene Schauspielerin an, die offensichtlich in einer kleinen Privatklinik ohne sofort verfügbare Notärzte und Intensivstation an einer Komplikation verstorben war.

Doch nach der Zertifizierung ist vor der Zertifizierung. Da diese Prüfung alle zwei Jahre ansteht gibt es keine Zeit zu verschnaufen. Vielmehr ist es ein Ansporn diese Leistungen noch weiter zu verbessern, um auch in zwei Jahren wieder glänzend da zu stehen.


Neue modernste Patientenzimmer eingeweiht

Helle Zimmer, eine komfortable Ausstattung und viel Platz: Am Dreifaltigkeits-Krankenhaus Wesseling ist am 11.01.2011 der neue Anbau des Bettenhauses in einem Festakt eingeweiht worden. Vor den geladenen Gästen sprach Dr. Johannes Güsgen, Geschäftsführer des Trägers Maria Hilf NRW gGmbH, von einem „weiteren Meilenstein in der Entwicklung unserer Klinik“.

Neue Patientenzimmer

Neue Patientenzimmer

Rund sieben Monate hat die Fertigstellung des sechsstöckigen Anbaus durch die Vollack GmbH und Co. KG gedauert. Die Investition von knapp vier Millionen Euro trägt das Krankenhaus aus Eigenmitteln.

Der ärztliche Direktor, Dr. Dirk Richter, ist begeistert: „ Andere Krankenhäuser müssen Betten schließen, wir bauen welche an – das spricht Bände über die Qualität unseres Hauses.“

In der Tat hat sich die Zahl der Behandlungsfälle  im Dreifaltigkeits-Krankenhaus durch medizinische Spezialisierungen seit 2005 fast verdoppelt. Zum einen wurde das Darmzentrum Rhein-Erft gegründet und von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert, zum anderen wurden die Plastische Chirurgie um die „Handchirurgie“ und die Innere Medizin um die „Gastroenterologie“ erweitert. Insgesamt verfügt die Klinik über 168 Planbetten, die durch die neuen Räumlichkeiten auf 108 statt wie bisher auf 76 Zimmer verteilt werden können.

Dr. Richter, auch Chefarzt der plastischen Chirurgie ist besonders stolz auf seinen neuen zusätzlichen Zimmer, die einen hohen Komfort bieten. Flachbildschirme, Parkettboden und modern ausgestattete Bäder, Kühlschränke und ein modernes Ambiente mit elektrisch verstellbaren Betten sind hier selbstverständlich. „Wir wollen hier unseren Patienten nicht nur medizinische Kompetenz auf höchstem Niveau bieten, sondern auch ein Ambiente, welches die Heilphase nach einem operativen Eingriff so angenehm wie möglich gestaltet.

Und die Modernisierung des Dreifaltigkeits-Krankenhauses Wesseling geht weiter: Im Frühjahr sollen unter anderem die Ambulanz umgebaut und Renovierungsarbeiten im älteren Teil des Bettenhauses durchgeführt werden.


Dr. Richter auf Kongress für Lid-Chirurgie in Amerika

Das Jahr geht schon gut los. Chefarzt Dr. Richter, bekannt für seine hohe Expertise insbesondere im Bereich der Lidchirurgie, ist direkt zu Beginn des Jahres von der amerikanischen Gesellschaft für plastische Chirurgie eingeladen worden.Der Kongress findet jährlich in Atlanta statt und wird von hochkarätigen Rednern gestaltet.

Atlanta

In diesem Jahr geht es insbesondere um die schwierigste Form der Lidchirurgie, nämlich bei Patienten mit der Basedowschen Krankheit. Aus diesem Grunde wurde der Wesselinger Chefarzt ausgewählt, da er bekanntermaßen hier über einen hohen Erfahrungsschatz verfügt, über den er berichten soll. Das zweite Thema zu dem er eingeladen wurde zu reden ist die Wiederherstellungsoperation nach missglückten ästhetischen Eingriffen an den Lidern. Auch hier hat sich Richter durch die Weiterentwicklung der Mittelgesichtsoperation weit über die Grenzen Deutschlands einen Namen gemacht.

Das Symposium findet am 13. Januar 2011 statt und es werden etwa 400 internationale Gäste erwartet.
Dr. Richter ist gespannt auf die Atmosphäre, aber auch auf das, was er an neuen Erkenntnissen durch den Austausch mit den Kollegen mit nach Wesseling zurückbringen kann.

Wir sind gespannt und wünschen gute Reise!


Weltspitze der „Body-Lifter“ trifft sich

München – auf einem internationalen Kongress zur Bekämpfung des Übergewichtes traf sich am vergangenen Wochenende die crème de la crème der deutschen Chirurgen, die durch Magenoperationen erfolgreich das Übergewicht und die damit verbundenen Erkrankungen wie Zuckerkrankheit und Bluthochdruck weg operieren können.

Die Koordinatorin des Adipositaszentrums des Wesselinger Krankenhauses Frau Dr. Jacobi, berichtete über ihre Erfahrungen bei der Gründung eines solchen deutschlandweit einzigartigen Zentrums. Die Besonderheit in Wesseling besteht darin, dass alle mit dem Übergewicht beschäftigten Behandler inklusive der plastischen Chirurgen regelmäßig Fallkonferenzen haben.

So mussten Dr. Dirk Richter, Chefarzt der plastisch-chirurgischen Abteilung am Dreifaltigkeits-Krankenhaus und ärztlicher Direktor zusammen mit seinem Team  ihr Können unter Beweis stellen. Durch eine Ganzkörperstraffung in einer Operation, dem so genannten Body-Lift, konnte er einer jungen Patientin, die insgesamt 60 kg abgenommen hatte, zu einem neuen Leben helfen. Die anwesenden etwa 150 Kollegen aus ganz Deutschland waren über die Präzision aber auch den Umfang der Operation begeistert. Dass Richter den internationalen Vergleich nicht scheuen muss ist unlängst bekannt. So hat er diesmal neben und mit dem weltbekannten Prof. Al Aly aus den USA einen Patienten operieren dürfen, der sage und schreibe 140 kg durch eine Schlauchmagenoperation verlieren konnte.

Auch der Präsident der amerikanischen Gesellschaft für plastische Chirurgie (ASAPS), Prof. Felmont Eaves aus Charlotte, USA, war gekommen, um sich diese Weltpremiere anzusehen. Er war begeistert über die hervorragende Zusammenarbeit und das erzielte Resultat. Ihn freut insbesondere der internationale Austausch mit Europa und betonte wie anerkannt Dr. Richter in den vereinigten Staaten durch seine ausgezeichneten Leistungen ist.


Gold und Silber für Wesseling

dresdenInterview mit Dr. Dirk Richter, Chefarzt der Abteilung für Plastische Chirurgie am Dreifaltigkeits-Krankenhaus

Herr Dr. Richter, Sie sind gerade von der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen in Dresden zurückgekehrt. Was haben Sie mitgebracht?

Diese Veranstaltung mit rund 1000 Teilnehmern aus Deutschland ist jedes Jahr ein Höhepunkt im deutschen Kongresskalender der Plastischen Chirurgen. Und wie jedes Jahr gab es eine Fülle von Fachvorträgen, diesmal waren es rund 400. Da nimmt man eine Menge mit für die eigene Arbeit an den Patienten hier in Wesseling.

Sie haben ja auch selbst zwei Vorträge gehalten. Um welche Themen ging es dabei?

Mein Oberarzt Dr. Stoff hat außerdem noch über unsere Erfahrungen bei der Bruststraffung nach starkem Gewichtsverlust berichtet und viel Beifall geerntet. Selbst unser jüngster Assistenzarzt Dr. Wynands wurde eingeladen über unsere Erfahrungen beim Morbus Basedow, also den Glubschaugen, einen Vortrag zu halten und hat sich wacker geschlagen.

Ich selbst habe zum einen über periorbitale Chirurgie, also Eingriffe und Korrekturen an den Auenlidern referiert. Dabei konzentrierte ich mich auf eine umfassende Darstellung der Innovationen, die ich von den zahlreichen internationalen Kongressen mitgebracht habe, an denen ich in jüngster Zeit teilnehmen konnte – der Bogen spannt sich hier von San Francisco über Neapel bis Istanbul.

Was ist das Besondere an diesem Eingriff?

Über den kleinen Schnitt bei einer Lidkorrektur, der später fast immer unsichtbar bleibt, lassen sich viele weitere Operationen im Gesichtsbereich – von der Stirn bis zur Oberlippe – durchführen. Für den Patienten bietet dies den großen Vorteil, dass so gut wie keine Spuren des Eingriffs im Gesicht zurückbleiben.

Was war das zweite Thema?

Im zweiten Vortrag habe ich mich mit neuen Möglichkeiten der Wiederherstellungschirurgie nach misslungenen Lidkorrekturen oder Unfällen im Bereich des Unterlides beschäftigt. Diese Eingriffe sind vor allem auch nach Tumoroperationen an den Wangen angezeigt. Das Neue daran ist, dass wir jetzt mit einem kleinen Lidschnitt und sozusagen einer guten Aufhängung abgesacktes Gewebe wieder straffen und dorthin bringen können, wo es fehlt. Viele Patienten sehen nach dieser praktisch unsichtbaren Operation auch noch bedeutend jünger aus. Und sie können die Gesichtsmuskeln wieder weitgehend normal benutzen. So können wir Funktion und Ästhetik ideal miteinander verbinden.

Wie wurden Ihre Vorträge von dem Fachpublikum aufgenommen?

Sehr gut. Alle Vorträge wurden von einer achtköpfigen Vortragskommission bewertet, und zwar nach fünf Kriterien: Originalität, Innovationsgehalt, wissenschaftlicher Inhalt, Bildqualität der Powerpoint-Präsentation und Einhaltung des Zeitlimits.

Und wie haben Sie abgeschnitten?

Der erste Vortrag wurde bei allen Kriterien mit einer glatten „Eins“ bewertet, der zweite bekam vier „Einsen“ und eine „Zwei“.

Und was bedeutete das für die Gesamtwertung?

Platz 1 und 2 in der Gesamtwertung unter 400 Mitbewerbern.

Herzlichen Glückwunsch, das ist ein toller Erfolg für Sie und das Krankenhaus. Wie geht es jetzt weiter?

So ähnlich wie beim European Song Contest. Ich bin sozusagen der deutsche Landessieger und darf Deutschland im kommenden Jahr in Mailand beim Wettbewerb „Best of Europe“ vertreten. Ich hoffe, dass ich dann meinen ersten Platz im europäischen Contest aus dem Jahr 2009 verteidigen kann.

Wir halten Ihnen die Daumen. Vielen Dank für das Gespräch.


Dr. Richter erneut für zwei Jahre in den Vorstand des Weltverbandes gewählt

International Society of Aestheic Plastic Surgeons Die guten Neuigkeiten verbreiten sich rasch. Soeben aus San Franzisco zurückgekehrt, wo der Jahreskongress der Internationalen Gesellschaft für Ästhetisch Plastische Chirurgie (ISAPS) stattgefunden hat, kann Dr. Richter, Chefarzt der Abteilung für plastische Chirurgie am Dreifaltigkeits-Krankenhaus in Wesseling abermals berichten, dass er für weitere zwei Jahre als Mitglied im Vorstand bestätigt wurde. Die Wahl erfolgte ohne Gegenstimmen und bestätigt ihn in seinem Amt als Schatzmeister der Vereinigung. Er ist somit der einzige Deutsche in dem insgesamt acht köpfigen Vorstand.

Richter selbst sieht dadurch seine überregionalen Bemühungen für Patienten Sicherheit und hohe technische Präzision im Bereich der Lidchirurgie und Körperstraffungen bestätigt und dankte den 2000 Teilnehmern aus 56 Nationen für diese große Anerkennung.
Aber auch der Kongress selbst war ein voller Erfolg, so Richter. Er durfte auf Einladung der Gesellschaft über seine international anerkannten Erfahrungen im Bereich der Lid- und Augenchirurgie auf einem großen Panel vor etwa 2000 Zuhörern berichten. Mit ihm zusammen waren Weltgrößen aus Amerika, Japan und Brasilien mit dabei, um neue Operationsverfahren vorzustellen. Viele Fragen gab es von interessierten Kollegen insbesondere über die Erfahrungen im Bereich der Lidchirurgie zur Behandlung der so genannten Glubschaugen bei Morbus Basedow. Hier gilt die Wesselinger Abteilung als das führende Zentrum weltweit mit der größten operativen Erfahrungen schlechthin.
„Auf diesem Ruf kann man sich jedoch nicht ausruhen, sondern muss stetig daran arbeiten ihn zu erhalten und durchfundierte Forschung die vielen offenen Fragen zur Behandlung der Erkrankung zu dezimieren“, so Dr. Richter.

Eine spannende Aufgabe.


Förderverein unterstützt Ärzte mit neuem OP-Mikroskop Dreifaltigkeits-Krankenhaus Wesseling setzt auf modernste Technik

gusgen-dohmeier-richter

Sie sind dünner als ein Haar und mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen: Wenn Dr. Dirk Richter Gewebe verpflanzt, dann werden mikrochirurgisch kleinste Gefäße miteinander verbunden. „Dabei ist äußerste Präzision gefragt“, sagt der Chefarzt der Plastischen Chirurgie am Dreifaltigkeits-Krankenhaus Wesseling. Deshalb sind nicht nur kompetente Mediziner sondern auch modernste Technik wichtig: Der Förderverein hat dem Krankenhaus jetzt offiziell ein neues OP-Mikroskop überreicht, dass den Ärzten ihre Arbeit erleichtern soll. „Unser Ziel ist es, die Leistungspalette am Krankenhaus immer weiter auszubauen“, sagt Jürgen Dohmeier, 1. Vorstandsvorsitzender des Vereins „Freunde und Förderer des Dreifaltigkeits-Krankenhauses“.

Knapp 50.000 Euro hat das Hightech-Mikroskop gekostet – finanziert wurde es rund zu einem Drittel vom Förderverein, durch die Spende der Fördervereinmitglieder Erika und Dieter Weidenbrück sowie aus Eigenmitteln des Dreifaltigkeits-Krankenhauses. „Seit fast zwanzig Jahren engagieren sich unglaublich viele Menschen für unser Krankenhaus. Dafür sind wir sehr dankbar“, freut sich Dr. Johannes Güsgen, Geschäftsführer des Trägers Maria Hilf NRW gGmbH. „Das zeigt auch, wie sehr das Dreifaltigkeits-Krankenhaus in der Region verwurzelt ist.“ Eingesetzt wird das neue Spezial-Mikroskop insbesondere vom Team Dr. Richters in der rekonstruktiven Chirurgie – bei der Wiederherstellung nach Tumoren oder Brustamputationen – sowie vom chirurgischen Oberarzt Dr. Uwe Ruscher bei Wirbelsäulen-Operationen.

Dr. Richter jedenfalls zeigte sich sofort begeistert: „Wir erleben hier einen technischen Quantensprung.“ Bis zu 60fache Vergrößerungen sind mit dem joystick-gesteuerten Mikroskop möglich, die Sicherheit wird so ebenfalls vergrößert. „Am Dreifaltigkeits-Krankenhaus herrscht ja seit längerer Zeit eine wahre Aufbruchsstimmung“, sagt Jürgen Dohmeier. „Wir als Förderverein freuen uns, auf diese Weise an der Erfolgsgeschichte teilhaben zu dürfen.“


Wesselinger Plastische Chirurgie auf Platz 1 bundesweit!

platz1

Jetzt ist es offiziell! Wir gehören mit zu den besten Abteilungen in Deutschland!

Hier einige interessante Zahlen, die sich aus der Auswertung der Qualitätsberichte der einzelnen Krankenhäuser ergeben. Diese Zahlen sind durch ein unabhängiges Institut im Rahmen einer Webveröffentlichung  (www.klinikauswertung.de)  bekannt gegeben worden und berücksichtigen die Häufigkeit der durchgeführten Eingriffe.

Besseres Werbematerial könnten wir selbst nicht liefern:

Für die einzelnen Diagnosen bedeutet dies für die Abteilung für plastische Chirurgie am Dreifaltigkeits-Krankenhaus in Wesseling folgende Platzierungen:

Spezielle Lidchirurgie (5-098) Platz eins bundesweit
Augenlid-Rekonstruktionen (5-114) Platz eins bundesweit
Operationen am Sehnerv  bei Morbus Basedow Platz eins bundesweit
Behandlung des Exophthalmus durch Eröffnung der Augenhöhle (5-160) Platz eins bundesweit
Wiederherstellungs-Operationen nach starkem Gewichtsverlust (E65) Platz eins bundesweit
Beherrschung von Komplikationen anderer Operationen (T85) Platz drei landesweit
Behandlung von Bauchdeckenbrüchen (K43) Platz vier regional
Wiederherstellungs-Operationen nach Brustkrebs (C50), Platz zehn landesweit
Brustverkleinerungen und Straffungen (N62) Platz zwei regional

Es freut uns ganz besonders, dass wir aufgrund unserer Qualitätspolitik und unser hohes Augenmerk auf Sicherheit offensichtlich zu diesem brillanten Ergebnis gekommen sind.


Afghanische Kinder erfolgreich versorgt

Drei Finger hat Zubair durch eine Mine verloren, auch sein Gesicht wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen. Nasibullahs Füße wurden dagegen durch ein Feuer verstümmelt: Es sind nur zwei von unzähligen Schicksalen im Krieg und Terror von Afghanistan. Doch den beiden Neunjährigen wird nun mit modernster Medizin geholfen: Das Friedensdorf Oberhausen hat die Jungen in Zusammenarbeit mit dem Roten Halbmond – dem Pendant zum Roten Kreuz – nach Deutschland geholt. Hier werden sie von der Plastischen Chirurgie im Dreifaltigkeits-Krankenhaus Wesseling behandelt und operiert. Die Kosten dafür trägt das Krankenhaus bislang selbst.

Zubair mit Dr. Weihrauch (li.) und Dr. Richter (re.)

Zubair mit Dr. Weihrauch (li.) und Dr. Richter (re.)

„Wir haben keinen Moment gezögert, als wir vom Leid der Jungen gehört haben“, sagt Dr. Johannes Güsgen, Geschäftsführer der Maria Hilf NRW gGmbH, zu der das Dreifaltigkeits-Krankenhaus gehört. „Wir sehen es gerade angesichts der christlichen Tradition unseres Hauses als selbstverständlich an, mit unserem Know-how zu helfen – unabhängig von den Kosten.“ Bereits in der Vergangenheit hat das Dreifaltigkeits-Krankenhaus mehrfach die Operationen von Hilfsbedürftigen aus Krisengebieten übernommen. Schirmherr der Hilfsaktion ist der CDU-Vorsitzende Rhein-Erft, Gregor Golland.

Die Behandlung im Team der Plastischen Chirurgie von Chefarzt Dr. Dirk Richter führt Dr. Marc Weihrauch durch – ein Spezialist für die sogenannte rekonstruktive, die „wiederherstellende“ Chirurgie. „Nasibullah und Zubair waren anfangs durch ihre Erlebnisse traumatisiert“, erklärt Dr. Weihrauch. „Aber sie haben schnell Vertrauen gefasst und sind in ihrem Schicksal unglaublich tapfer.“ Eine Dolmetscherin und eine Betreuerin des Friedensdorfes stehen den Jungen ebenfalls zur Seite. Jeweils eine Operation haben die Beiden bereits hinter sich: An Nasibullahs rechtem Fuß wurden Narbenstränge entfernt, die als Folge der Verbrennungen den Fuß nach oben wachsen ließen. Bislang konnte der Neunjährige deshalb nur auf der Ferse laufen. In einigen Wochen soll die Operation am linken Fuß folgen: Hier hat sich die Sohle so nach unten gedrückt, dass sich die Zehen quasi in die eigene Sohle krallen.

Eine besondere Herausforderung stellen die Handverletzungen Zubairs dar. Die Mine zerstörte seinen Daumen sowie den Zeige- und Mittelfinger. „Wir haben bei der ersten Operation Zubairs Hand in seine Leiste eingenäht“, beschreibt Chefarzt Dr. Richter die plastische Vorgehensweise. „Dadurch können sich die Blutgefäße, das Gewebe und die Haut an der Hand regenerieren.“ Nach drei Wochen soll im Dreifaltigkeits-Krankenhaus eine weitere OP folgen, um die Hand wieder von der Leiste zu trennen. Anschließend wird ein Stück Beckenknochen als Daumenersatz eingefügt. „Zusammen mit dem erhaltenen Ringfinger und dem kleinen Finger kann Zubair dann wieder greifen“, sagt Dr. Weihrauch. Auch die Vernarbungen in Zubairs Gesicht können bereits bei der nächsten Operation mit aufwändigen mikrochirurgischen Gewebeverpflanzungen aus Bein und Rücken behandelt werden.

Nach dem Aufenthalt im Dreifaltigkeits-Krankenhaus Wesseling bleiben die Kinder noch für einige Wochen zur Rehabilitation im Friedensdorf Oberhausen. „Mit dem bisherigen Verlauf sind wir schon sehr zufrieden“, sagt Chefarzt Dr. Dirk Richter. „Bei allen widrigen Umständen in ihrem Heimatland wollen wir zumindest aus medizinischer Sicht dazu beitragen, dass Nasibullah und Zubair ein glückliches Leben führen können.“

Wenn Sie die Aktion mit Spenden unterstützen wollen, überweisen Sie bitte an den Verein „Freunde und Förderer des Dreifaltigkeits-Krankenhauses in Wesseling e.V.“ bei der

Kreissparkasse Köln (BLZ 370 502 99), Konto: 0132 008 530 – Stichwort: Friedensdorf-Kinder

Medienbeiträge hierzu:

WDR

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Kölner Stadtanzeiger

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Afghanische Kinder erfolgreich versorgt

Drei Finger hat Zubair durch eine Mine verloren, auch sein Gesicht wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen. Nasibullahs Füße wurden dagegen durch ein Feuer verstümmelt: Es sind nur zwei von unzähligen Schicksalen im Krieg und Terror von Afghanistan. Doch den beiden Neunjährigen wird nun mit modernster Medizin geholfen: Das Friedensdorf Oberhausen hat die Jungen in Zusammenarbeit mit dem Roten Halbmond – dem Pendant zum Roten Kreuz – nach Deutschland geholt. Hier werden sie von der Plastischen Chirurgie im Dreifaltigkeits-Krankenhaus Wesseling behandelt und operiert. Die Kosten dafür trägt das Krankenhaus bislang selbst.

Zubair mit Dr. Weihrauch (li.) und Dr. Richter (re.)

Zubair mit Dr. Weihrauch (li.) und Dr. Richter (re.)

„Wir haben keinen Moment gezögert, als wir vom Leid der Jungen gehört haben“, sagt Dr. Johannes Güsgen, Geschäftsführer der Maria Hilf NRW gGmbH, zu der das Dreifaltigkeits-Krankenhaus gehört. „Wir sehen es gerade angesichts der christlichen Tradition unseres Hauses als selbstverständlich an, mit unserem Know-how zu helfen – unabhängig von den Kosten.“ Bereits in der Vergangenheit hat das Dreifaltigkeits-Krankenhaus mehrfach die Operationen von Hilfsbedürftigen aus Krisengebieten übernommen. Schirmherr der Hilfsaktion ist der CDU-Vorsitzende Rhein-Erft, Gregor Golland.

Die Behandlung im Team der Plastischen Chirurgie von Chefarzt Dr. Dirk Richter führt Dr. Marc Weihrauch durch – ein Spezialist für die sogenannte rekonstruktive, die „wiederherstellende“ Chirurgie. „Nasibullah und Zubair waren anfangs durch ihre Erlebnisse traumatisiert“, erklärt Dr. Weihrauch. „Aber sie haben schnell Vertrauen gefasst und sind in ihrem Schicksal unglaublich tapfer.“ Eine Dolmetscherin und eine Betreuerin des Friedensdorfes stehen den Jungen ebenfalls zur Seite. Jeweils eine Operation haben die Beiden bereits hinter sich: An Nasibullahs rechtem Fuß wurden Narbenstränge entfernt, die als Folge der Verbrennungen den Fuß nach oben wachsen ließen. Bislang konnte der Neunjährige deshalb nur auf der Ferse laufen. In einigen Wochen soll die Operation am linken Fuß folgen: Hier hat sich die Sohle so nach unten gedrückt, dass sich die Zehen quasi in die eigene Sohle krallen.

Eine besondere Herausforderung stellen die Handverletzungen Zubairs dar. Die Mine zerstörte seinen Daumen sowie den Zeige- und Mittelfinger. „Wir haben bei der ersten Operation Zubairs Hand in seine Leiste eingenäht“, beschreibt Chefarzt Dr. Richter die plastische Vorgehensweise. „Dadurch können sich die Blutgefäße, das Gewebe und die Haut an der Hand regenerieren.“ Nach drei Wochen soll im Dreifaltigkeits-Krankenhaus eine weitere OP folgen, um die Hand wieder von der Leiste zu trennen. Anschließend wird ein Stück Beckenknochen als Daumenersatz eingefügt. „Zusammen mit dem erhaltenen Ringfinger und dem kleinen Finger kann Zubair dann wieder greifen“, sagt Dr. Weihrauch. Auch die Vernarbungen in Zubairs Gesicht können bereits bei der nächsten Operation mit aufwändigen mikrochirurgischen Gewebeverpflanzungen aus Bein und Rücken behandelt werden.

Nach dem Aufenthalt im Dreifaltigkeits-Krankenhaus Wesseling bleiben die Kinder noch für einige Wochen zur Rehabilitation im Friedensdorf Oberhausen. „Mit dem bisherigen Verlauf sind wir schon sehr zufrieden“, sagt Chefarzt Dr. Dirk Richter. „Bei allen widrigen Umständen in ihrem Heimatland wollen wir zumindest aus medizinischer Sicht dazu beitragen, dass Nasibullah und Zubair ein glückliches Leben führen können.“

Wenn Sie die Aktion mit Spenden unterstützen wollen, überweisen Sie bitte an den Verein „Freunde und Förderer des Dreifaltigkeits-Krankenhauses in Wesseling e.V.“ bei der

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Drei Finger hat Zubair durch eine Mine verloren, auch sein Gesicht wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen. Nasibullahs Füße wurden dagegen durch ein Feuer verstümmelt: Es sind nur zwei von unzähligen Schicksalen im Krieg und Terror von Afghanistan. Doch den beiden Neunjährigen wird nun mit modernster Medizin geholfen: Das Friedensdorf Oberhausen hat die Jungen in Zusammenarbeit mit dem Roten Halbmond – dem Pendant zum Roten Kreuz – nach Deutschland geholt. Hier werden sie von der Plastischen Chirurgie im Dreifaltigkeits-Krankenhaus Wesseling behandelt und operiert. Die Kosten dafür trägt das Krankenhaus bislang selbst.

Zubair mit Dr. Weihrauch (li.) und Dr. Richter (re.)

Zubair mit Dr. Weihrauch (li.) und Dr. Richter (re.)

„Wir haben keinen Moment gezögert, als wir vom Leid der Jungen gehört haben“, sagt Dr. Johannes Güsgen, Geschäftsführer der Maria Hilf NRW gGmbH, zu der das Dreifaltigkeits-Krankenhaus gehört. „Wir sehen es gerade angesichts der christlichen Tradition unseres Hauses als selbstverständlich an, mit unserem Know-how zu helfen – unabhängig von den Kosten.“ Bereits in der Vergangenheit hat das Dreifaltigkeits-Krankenhaus mehrfach die Operationen von Hilfsbedürftigen aus Krisengebieten übernommen. Schirmherr der Hilfsaktion ist der CDU-Vorsitzende Rhein-Erft, Gregor Golland.

Die Behandlung im Team der Plastischen Chirurgie von Chefarzt Dr. Dirk Richter führt Dr. Marc Weihrauch durch – ein Spezialist für die sogenannte rekonstruktive, die „wiederherstellende“ Chirurgie. „Nasibullah und Zubair waren anfangs durch ihre Erlebnisse traumatisiert“, erklärt Dr. Weihrauch. „Aber sie haben schnell Vertrauen gefasst und sind in ihrem Schicksal unglaublich tapfer.“ Eine Dolmetscherin und eine Betreuerin des Friedensdorfes stehen den Jungen ebenfalls zur Seite. Jeweils eine Operation haben die Beiden bereits hinter sich: An Nasibullahs rechtem Fuß wurden Narbenstränge entfernt, die als Folge der Verbrennungen den Fuß nach oben wachsen ließen. Bislang konnte der Neunjährige deshalb nur auf der Ferse laufen. In einigen Wochen soll die Operation am linken Fuß folgen: Hier hat sich die Sohle so nach unten gedrückt, dass sich die Zehen quasi in die eigene Sohle krallen.

Eine besondere Herausforderung stellen die Handverletzungen Zubairs dar. Die Mine zerstörte seinen Daumen sowie den Zeige- und Mittelfinger. „Wir haben bei der ersten Operation Zubairs Hand in seine Leiste eingenäht“, beschreibt Chefarzt Dr. Richter die plastische Vorgehensweise. „Dadurch können sich die Blutgefäße, das Gewebe und die Haut an der Hand regenerieren.“ Nach drei Wochen soll im Dreifaltigkeits-Krankenhaus eine weitere OP folgen, um die Hand wieder von der Leiste zu trennen. Anschließend wird ein Stück Beckenknochen als Daumenersatz eingefügt. „Zusammen mit dem erhaltenen Ringfinger und dem kleinen Finger kann Zubair dann wieder greifen“, sagt Dr. Weihrauch. Auch die Vernarbungen in Zubairs Gesicht können bereits bei der nächsten Operation mit aufwändigen mikrochirurgischen Gewebeverpflanzungen aus Bein und Rücken behandelt werden.

Nach dem Aufenthalt im Dreifaltigkeits-Krankenhaus Wesseling bleiben die Kinder noch für einige Wochen zur Rehabilitation im Friedensdorf Oberhausen. „Mit dem bisherigen Verlauf sind wir schon sehr zufrieden“, sagt Chefarzt Dr. Dirk Richter. „Bei allen widrigen Umständen in ihrem Heimatland wollen wir zumindest aus medizinischer Sicht dazu beitragen, dass Nasibullah und Zubair ein glückliches Leben führen können.“

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Drei Finger hat Zubair durch eine Mine verloren, auch sein Gesicht wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen. Nasibullahs Füße wurden dagegen durch ein Feuer verstümmelt: Es sind nur zwei von unzähligen Schicksalen im Krieg und Terror von Afghanistan. Doch den beiden Neunjährigen wird nun mit modernster Medizin geholfen: Das Friedensdorf Oberhausen hat die Jungen in Zusammenarbeit mit dem Roten Halbmond – dem Pendant zum Roten Kreuz – nach Deutschland geholt. Hier werden sie von der Plastischen Chirurgie im Dreifaltigkeits-Krankenhaus Wesseling behandelt und operiert. Die Kosten dafür trägt das Krankenhaus bislang selbst.

Zubair mit Dr. Weihrauch (li.) und Dr. Richter (re.)

Zubair mit Dr. Weihrauch (li.) und Dr. Richter (re.)

„Wir haben keinen Moment gezögert, als wir vom Leid der Jungen gehört haben“, sagt Dr. Johannes Güsgen, Geschäftsführer der Maria Hilf NRW gGmbH, zu der das Dreifaltigkeits-Krankenhaus gehört. „Wir sehen es gerade angesichts der christlichen Tradition unseres Hauses als selbstverständlich an, mit unserem Know-how zu helfen – unabhängig von den Kosten.“ Bereits in der Vergangenheit hat das Dreifaltigkeits-Krankenhaus mehrfach die Operationen von Hilfsbedürftigen aus Krisengebieten übernommen. Schirmherr der Hilfsaktion ist der CDU-Vorsitzende Rhein-Erft, Gregor Golland.

Die Behandlung im Team der Plastischen Chirurgie von Chefarzt Dr. Dirk Richter führt Dr. Marc Weihrauch durch – ein Spezialist für die sogenannte rekonstruktive, die „wiederherstellende“ Chirurgie. „Nasibullah und Zubair waren anfangs durch ihre Erlebnisse traumatisiert“, erklärt Dr. Weihrauch. „Aber sie haben schnell Vertrauen gefasst und sind in ihrem Schicksal unglaublich tapfer.“ Eine Dolmetscherin und eine Betreuerin des Friedensdorfes stehen den Jungen ebenfalls zur Seite. Jeweils eine Operation haben die Beiden bereits hinter sich: An Nasibullahs rechtem Fuß wurden Narbenstränge entfernt, die als Folge der Verbrennungen den Fuß nach oben wachsen ließen. Bislang konnte der Neunjährige deshalb nur auf der Ferse laufen. In einigen Wochen soll die Operation am linken Fuß folgen: Hier hat sich die Sohle so nach unten gedrückt, dass sich die Zehen quasi in die eigene Sohle krallen.

Eine besondere Herausforderung stellen die Handverletzungen Zubairs dar. Die Mine zerstörte seinen Daumen sowie den Zeige- und Mittelfinger. „Wir haben bei der ersten Operation Zubairs Hand in seine Leiste eingenäht“, beschreibt Chefarzt Dr. Richter die plastische Vorgehensweise. „Dadurch können sich die Blutgefäße, das Gewebe und die Haut an der Hand regenerieren.“ Nach drei Wochen soll im Dreifaltigkeits-Krankenhaus eine weitere OP folgen, um die Hand wieder von der Leiste zu trennen. Anschließend wird ein Stück Beckenknochen als Daumenersatz eingefügt. „Zusammen mit dem erhaltenen Ringfinger und dem kleinen Finger kann Zubair dann wieder greifen“, sagt Dr. Weihrauch. Auch die Vernarbungen in Zubairs Gesicht können bereits bei der nächsten Operation mit aufwändigen mikrochirurgischen Gewebeverpflanzungen aus Bein und Rücken behandelt werden.

Nach dem Aufenthalt im Dreifaltigkeits-Krankenhaus Wesseling bleiben die Kinder noch für einige Wochen zur Rehabilitation im Friedensdorf Oberhausen. „Mit dem bisherigen Verlauf sind wir schon sehr zufrieden“, sagt Chefarzt Dr. Dirk Richter. „Bei allen widrigen Umständen in ihrem Heimatland wollen wir zumindest aus medizinischer Sicht dazu beitragen, dass Nasibullah und Zubair ein glückliches Leben führen können.“

Wenn Sie die Aktion mit Spenden unterstützen wollen, überweisen Sie bitte an den Verein „Freunde und Förderer des Dreifaltigkeits-Krankenhauses in Wesseling e.V.“ bei der

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Minenopfer aus Afghanistan eingetroffen

Minenopfer aus Afghanistan

Minenopfer aus Afghanistan

Bilder von Krieg und Terror beherrschen fast täglich unsere Nachrichten. Bilder von zerstörten Häusern, verletzten Menschen, von sinnloser Zerstörung und maßlosem Elend.

Solche Bilder sind tägliche Realität für Kinder wie Zubair und Nasibullah aus Afghanistan, unschuldige Opfer der Gewalt.

Nasibullah war als Säugling beim Schlafen mit den Füssen ins offene Feuer geraten, was in den folgenden Jahren zu verstümmelnden Verwachsungen führte und eine freie Bewegung der Füße und Laufen nicht mehr zuließ. Zubair ereilte ein anderes Schicksal und zeigt mit Amputationsverletzung der rechten Hand und den narbigen Verwachsungen der rechten Gesichtshälfte die Grausamkeit des Afghanistankrieges. Beim Spielen war er auf eine Mine getreten, was ihn binnen Bruchteilen von Sekunden für den Rest seines Lebens zeichnete. Er kam ins Friedensdorf Oberhausen mit frischen Wunden, erhielt erste medizinische Hilfe – und menschliche Zuwendung.

Nun wurden die Kinder in der Abteilung für plastische Chirurgie am Dreifaltigkeits-Krankenhaus in Wesseling vorgestellt. Die Verletzungen sind so schwer, stellte Dr. Dirk F. Richter, Chefarzt der Abteilung und ärztlicher Direktor fest, dass nur aufwändige mikrochirurgische Gewebsverpflanzungen hier helfen können.

Der neu hinzugekommene Oberarzt Dr. Marc Weihrauch plant das zerfetzte Gesicht und die zerstörten Lippen durch eine Gewebstransplantation  mit Rückenhaut wiederherzustellen. Hierbei soll der Lippenschluss und die Nahrungsaufnahme wieder möglich werden. Die funktionsunfähige rechte Hand, bei der auch der Daumen durch die Minenexplosion mit abgerissen wurde, wird in einer weiteren Operation angegangen werden müssen. Hierbei soll eine Großzehe als Daumenersatz geopfert werden, damit der kleine Junge seine rechte Hand wieder gebrauchen kann. Denn ohne Daumen ist eine Hand wertlos, weiß Dr. Weihrauch.

Wegen der schweren Verletzungen auch im Bereich der Luftröhre sieht der Chefarzt der Abteilung für Anästhesie, Dr. Scholer-Everts keine leichten Aufgaben vor sich, um die Narkose einzuleiten. Weil sich der Mund kaum öffnen lässt, wird ein Luftröhrenschnitt erforderlich sein, der offensichtlich schon mal in Afghanistan durchgeführt wurde und zu erheblichen Verziehungen geführt hat. Dr. Scholer-Everts stellt gerade ein Expertenteam aus seiner alten Wirkstätte der Kinderklinik Sankt Augustin zusammen, die bereits Unterstützung zugesagt haben.

Da die geplanten Operation Kosten zwischen 50- und 60.000 € betragen werden, kann das Krankenhaus diese Kosten nicht alleine Spenden, sondern ist auf Unterstützung angewiesen. Die Ärzte haben schon zugesichert auf ihr Honorar zu verzichten, dennoch bleiben erhebliche Sachkosten. Krankenhausdirektor Dr. Johannes Güsgen ist dennoch zuversichtlich: „Gerade solche humanitären Aktionen entsprechen unserem Versorgungsauftrag als christlicher Träger. Hierdurch heben wir uns von anderen Institutionen ab und können Nächstenliebe direkt praktizieren.“

Wir drücken die Daumen, dass den beiden Kindern bald geholfen werden kann.

Die Vorzeichen stehen gut!


Alisher, Rakimov (11) – neue Sturmspitze des Friedensdorf-Fussballteams.

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Der 11Jährige Alisher aus Tadschikistan wurde im August 2009 in unserer Abteilung bei narbiger Kontraktion des rechten Fusses operiert. Als Kleinkind war er in eine offene Feuerstelle gefallen und hatte sich dabei den rechten Fuss schwer verbrannt. Aufgrund der folgenden Narbenbildung kam es zu Verwachsungen und konsekutiver Fehlstellung des Fusses und der Zehen mit nachfolgender Bewegungseinschränkung.

Durch intensive postoperative physiotherapeutische Beübung konnte eine rasche Erholung erfolgen. Herr Dr. Altmann, welcher Alisher operiert hatte, staunte nicht schlecht, als ein fröhlich herum springender Junge ihm entgegen gelaufen kam und stolz berichtete er sei einer der besten Fussballspieler des Friedensdorfs. Ende des Monats kehrt Alisher zu seiner Familie nach Tadschikistan zurück. Am 19. Februar erwartet das Fiedensdorf 100 neue Kinder aus Afghanistan, von denen Einzelne in unserer Abteilung behandelt werden.


Alisher, Rakimov (11) – neue Sturmspitze des Friedensdorf-Fussballteams.

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Der 11Jährige Alisher aus Tadschikistan wurde im August 2009 in unserer Abteilung bei narbiger Kontraktion des rechten Fusses operiert. Als Kleinkind war er in eine offene Feuerstelle gefallen und hatte sich dabei den rechten Fuss schwer verbrannt. Aufgrund der folgenden Narbenbildung kam es zu Verwachsungen und konsekutiver Fehlstellung des Fusses und der Zehen mit nachfolgender Bewegungseinschränkung.

Durch intensive postoperative physiotherapeutische Beübung konnte eine rasche Erholung erfolgen. Herr Dr. Altmann, welcher Alisher operiert hatte, staunte nicht schlecht, als ein fröhlich herum springender Junge ihm entgegen gelaufen kam und stolz berichtete er sei einer der besten Fussballspieler des Friedensdorfs. Ende des Monats kehrt Alisher zu seiner Familie nach Tadschikistan zurück. Am 19. Februar erwartet das Fiedensdorf 100 neue Kinder aus Afghanistan, von denen Einzelne in unserer Abteilung behandelt werden.


Alisher, Rakimov (11) – neue Sturmspitze des Friedensdorf-Fussballteams.

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Der 11Jährige Alisher aus Tadschikistan wurde im August 2009 in unserer Abteilung bei narbiger Kontraktion des rechten Fusses operiert. Als Kleinkind war er in eine offene Feuerstelle gefallen und hatte sich dabei den rechten Fuss schwer verbrannt. Aufgrund der folgenden Narbenbildung kam es zu Verwachsungen und konsekutiver Fehlstellung des Fusses und der Zehen mit nachfolgender Bewegungseinschränkung.

Durch intensive postoperative physiotherapeutische Beübung konnte eine rasche Erholung erfolgen. Herr Dr. Altmann, welcher Alisher operiert hatte, staunte nicht schlecht, als ein fröhlich herum springender Junge ihm entgegen gelaufen kam und stolz berichtete er sei einer der besten Fussballspieler des Friedensdorfs. Ende des Monats kehrt Alisher zu seiner Familie nach Tadschikistan zurück. Am 19. Februar erwartet das Fiedensdorf 100 neue Kinder aus Afghanistan, von denen Einzelne in unserer Abteilung behandelt werden.


Alisher, Rakimov (11) – neue Sturmspitze des Friedensdorf-Fussballteams.

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Der 11Jährige Alisher aus Tadschikistan wurde im August 2009 in unserer Abteilung bei narbiger Kontraktion des rechten Fusses operiert. Als Kleinkind war er in eine offene Feuerstelle gefallen und hatte sich dabei den rechten Fuss schwer verbrannt. Aufgrund der folgenden Narbenbildung kam es zu Verwachsungen und konsekutiver Fehlstellung des Fusses und der Zehen mit nachfolgender Bewegungseinschränkung.

Durch intensive postoperative physiotherapeutische Beübung konnte eine rasche Erholung erfolgen. Herr Dr. Altmann, welcher Alisher operiert hatte, staunte nicht schlecht, als ein fröhlich herum springender Junge ihm entgegen gelaufen kam und stolz berichtete er sei einer der besten Fussballspieler des Friedensdorfs. Ende des Monats kehrt Alisher zu seiner Familie nach Tadschikistan zurück. Am 19. Februar erwartet das Fiedensdorf 100 neue Kinder aus Afghanistan, von denen Einzelne in unserer Abteilung behandelt werden.


Plastische Chirurgie: Hilfe für Tumorpatienten oder Unfallopfer

Dr. Marc Weihrauch ist neuer Oberarzt am Dreifaltigkeits-Krankenhaus WesselingDr. med. Marc Weihrauch

 

„Die Plastische Chirurgie in Wesseling hat ja weltweit einen hervorragenden Ruf. Aber auch der rheinische Menschenschlag hat mich in die Region gelockt“, lacht Dr. Marc Weihrauch.  Der 37-Jährige ist neuer Oberarzt und Leiter der Sektion für rekonstruktive Mikrochirurgie am Dreifaltigkeits-Krankenhaus. Mit seiner Frau und den zwei kleinen Kindern ist er über den Jahreswechsel aus Hessen nach Bornheim gezogen und verstärkt jetzt in Wesseling das Team der Plastischen Chirurgie um Chefarzt Dr. Dirk Richter.

 

Spezialisiert ist Dr. Weihrauch, der zuletzt als Oberarzt an den Kliniken des Main-Taunus-Kreises gearbeitet hat,  dabei nicht auf die klassischen „Schönheitsoperationen“, sondern auf die Handchirurgie und die so genannte rekonstruktive Chirurgie. „Diese Operationen sind medizinisch begründet“, erklärt Dr. Weihrauch. „Wir helfen Menschen, denen große Tumore entfernt wurden, oder die ein Unfall entstellt hat.“ Nicht selten sind lebensrettende Operationen anderer Fachabteilungen auch nur durch die Unterstützung der Plastischen Chirurgie möglich. „Muss beispielsweise bei einer großen Tumoroperation viel Gewebe entfernt werden, sorgen wir anschließend dafür, dass es durch Gewebeverpflanzungen unter dem Operationsmikroskop wieder ersetzt wird. Bösartige Tumore im Weichteilgewebe entfernen wir auch selbst“, sagt Weihrauch, der sein praktisches Jahr während des Studiums in Heidelberg auf einer Intensivstation für Verbrennungsopfer leistete. Hier reifte der Entschluss, Menschen „das Leben wieder lebenswert zu machen“, erzählt Weihrauch und zeigt an seinem Laptop Bilder, die den Leidensdruck verdeutlichen: Menschen, denen ein Tumor aus dem Gesicht oder dem Kopf operiert werden musste. Die sich nicht mehr auf die Straße trauten. „Natürlich spielen Emotionen eine große Rolle – sowohl beim Patienten als auch beim Arzt“, meint Weihrauch. „Die Dankbarkeit der Menschen, denen wir helfen können, ist riesig.“

 

Dabei ist jeder Fall anders gelagert: Wie groß war der entfernte Tumor, wie viel Gewebe muss bei Verbrennungen ersetzt werden, wie weit ist das Äußere beeinträchtigt? Gerade bei Gewebeverpflanzungen kommt das Operationsmikroskop ins Spiel – ebenfalls eine Spezialität von Dr. Weihrauch. Dabei kann er sich besonders freuen, denn der Förderverein des Krankenhauses hat zusammen mit einem Einzelspender gerade ein hochmodernes Mikroskop angeschafft, dass keine Wünsch offen lässt.

 

Der 37-Jährige sieht seine neue Stelle am Dreifaltigkeits-Krankenhaus aber als gegenseitige Bereicherung: „Als Fachmann für rekonstruktive Chirurgie bringe ich sicherlich einiges mit, kann aber gleichzeitig in den weiteren Fachbereichen von Dr. Richters Team, ob beim Body-Lift oder der ästhetischen Chirurgie, einiges lernen.“

 

Wir wünschen einen guten Start!


Brustrekonstruktionen auf dem Vormarsch

Warum das Rad neu erfinden, dachte Dr. Dirk Richter, Chefarzt der Abteilung für Plastische Chirurgie am Dreifaltigkeits-Krankenhaus in Wesseling, als er die Verträge für eine neue Brustchirurgin seiner Verwaltung vorlegte.

Brustrekonstruktionen sind schon seit Jahrzehnten ein großes Thema in Wesseling: Prof. Neven Olivari, der Begründer der Abteilung und Richters früherer Chef, hatte in den 70-er Jahren die Methode zur Wiederherstellung der weiblichen Brust mit Eigengewebe vom Rücken erfunden. Doch entwickelten sich die Techniken stetig weiter und inzwischen hat die Mikrochirurgie auch auf diesem Gebiet Einzug gehalten. Hierdurch war es möglich geworden, Gewebe von jeder beliebigen Körperregion durch Anschluss kleinster Gefäße unter dem Operationsmikroskop nahezu überall hin zu verpflanzen. Insbesondere Bauchdeckengewebe war hierfür besonders geeignet und Richter lernte derartige Operationen zur Wiederherstellung der Brust nach Amputation (TRAM-Operation) bereits Anfang der 90-er Jahre. Damals musste jedoch ein Teil der Bauchmuskeln geopfert werden, was später zu Schwächen in der Stabilität der Bauchdecke führen konnte.

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Dr. Simone Hellmann

Diese Nachteile vermeidet die neue DIEP-Technik. Dabei wird nur noch das meist überschüssige Bauchfett transplantiert und zur neuen Brust geformt. Vorteil: Hierdurch wird die Bauchmuskulatur komplett geschont, die Patientin ist früher mobil und hat weniger Schmerzen.

Frau Dr. Simone Hellmann, langjährige Oberärztin am Brustrekonstruktionzentrum in Düsseldorf-Gerresheim, hat diese Methode seit geraumer Zeit praktiziert. Und eben dieses Know-how bringt sie nun mit in die Wesselinger Abteilung, an der die 40-jährige Ärztin nunmehr als Konsiliarärztin neben ihrer Ordination in Köln arbeitet.  Mehrere derartige Operationen plant Hellmann pro Woche durchzuführen und verweist auf eine lange Wartezeit in ihrer alten Klinik. „Der Bedarf ist riesig und Wesseling ist für mich der ideale Standort mit einer guten, erfahrenen Mannschaft.“

Drücken wir die Daumen für einen guten Start


Wenn die Haut wieder straff wird

Von MARGRET KLOSE, 10.11.09, 07:03h, Kölner Runschau

 

WESSELING. Gerade erst acht Tage ist es her, da referierte Dr. Dirk Richter, Chefarzt der plastischen Chirurgie im Dreifaltigkeits-Krankenhaus, auf Einladung der Amerikaner vor rund 3500 Fachleuten der plastischen Chirurgie in Seattle. Thema dabei war unter anderem die Wiederherstellungs-Chirurgie bei Patienten nach starkem Gewichtsverlust. Wenn man extrem viel abnimmt, bleiben nämlich häufig hässliche Hautlappen zurück.

Und genau mit diesem Thema beschäftigten sich jetzt auch die rund 40 plastischen Chirurgen in Wesseling, die aus ganz Europa sowie Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten zum Fachkongress ins Dreifaltigkeits-Krankenhaus gekommen waren.

Schon früh hat Richter erkannt, dass die Fettleibigkeit immer weiter zunehmen wird. Vor mehr als zehn Jahren reiste er deswegen nach Amerika, um bei seinem inzwischen verstorbenen texanischen Kollegen Ted Lockwood eine ganz spezielle Operationsmethode zur Entfernung von überschüssiger Haut zu erlernen.

Statt wie bis dahin über Monate und Jahre verteilte viele kleiner Operationen durchzuführen, hatte Lockwood eine Technik entwickelt, den gesamten Körper, außer Brust und Arme, bei nur einer Operation zu straffen und die überschüssige Haut zu entfernen. Damals jedoch dauerte die Operation acht bis neun Stunden.

Gleichwohl war Richter begeistert und führte die Methode auch in Wesseling ein. Inzwischen ist er eine Kapazität auf diesem Gebiet. „Richter ist einer der besten der Welt“, lobten etwa Fachärzte aus Kopenhagen. Denn durch enorme Verfeinerungen und modernster Technik sowie jahrelanger Erfahrung ist es den Wesselinger plastischen Chirurgen möglich, diese aufwändige Operation inzwischen binnen dreieinhalb Stunden zu meistern.

Auch jetzt standen Richter und sein Team im Operationssaal, während seine Gäste die Operation über zwei Live-Schaltungen in der Cafeteria verfolgten. In Deutschland und Europa gibt es nur sehr wenige Ärzte, die nach der Lockwood-Methode operieren. „Den meisten fehlt es einfach an Infrastruktur und dem speziellen Fachwissen“, so Richter. Nach den praktischen Eindrücken standen für die Delegation auch mehrere Fachvorträge zum Thema auf dem Programm.

Bei der Hautentfernung und Körperstraffung arbeitet Richter mit einem Ultraschall-Skalpell, das kaum Blutungen verursacht. Die Haut wird dabei zweimal rund herum unterhalb des Bauchnabels aufgeschnitten. Die Haut zwischen den beiden Rundumschnitten wird entfernt.

Richter erinnert sich noch gut an einen Patienten, dem er einen 45 Zentimeter breiten und 170 Zentimeter langen Hautstreifen entfernen musste. Auch an der Entwicklung eines ganz speziellen Klebebands, mit dem die Haut statt zusammengenäht nur noch geklebt werden muss, war Richter beteiligt. Eine solche Operation kostet 15 000 Euro.

Bei Patienten, die enormes Gewicht verloren haben und das neue Gewicht mindestens sechs Monate halten, werden die Kosten nach Prüfung von der Krankenkasse übernommen.

Erschreckend findet Richter, dass die Patienten immer jünger werden. So lag jüngst ein 23-Jähriger auf dem OP-Tisch der über viele Monate hinweg insgesamt 140 Kilogramm abgenommen hatte. Operiert wurde auch eine Frau, die 2007 noch 200 Kilogramm wog und insgesamt 118 Kilogramm abgenommen hatte.


Plastische Chirurgen aus ganz Europa tagen im Wesselinger Krankenhaus

KONGRESS: OP live übertragen

Von Tobias Christ, 06.11.09, Kölner Stadtanzeiger

Die Schnittkünste des ärztlichen Direktors und Chefarzts der plastischen Chirurgie wurden live in die Cafeteria des Krankenhauses übertragen.

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Vor der Hautstraffung werden die Schnittstellen am Körper markiert: Dr. Dirk Richter demonstrierte jetzt die Lockwood-Methode. (Bild: Christ)

WESSELING – Mehrere Stunden stand Dr. Dirk Richter am Freitag im OP des Dreifaltigkeits-Krankenhauses. Das Besondere: Die Schnittkünste des ärztlichen Direktors und Chefarzts der plastischen Chirurgie wurden live in die Cafeteria des Krankenhauses übertragen, wo rund 40 Plastische Chirurgen aus ganz Europa und dem Orient die für Normalsterbliche nicht gerade leicht verdaulichen Vorgänge verfolgten. Zum ersten Mal veranstaltet das Krankenhaus noch bis zum heutigen Samstag einen „Massive Weight Loss Course“. Die weit gereisten Kongressteilnehmer lernen von Richter neue Methoden, einst stark übergewichtigen Patienten nach massiver Gewichtsabnahme die überlappende Haut zu entfernen.

Richter gilt als Pionier auf diesem Gebiet. Mittlerweile ist der 44-Jährige auch in den USA als Experte gefragt. Dabei schaute er sich dort vor zehn Jahren selbst eine schnellere und damit günstigere Methode zur Hautstraffung ab – bei seinem texanischen Kollegen Ted Lockwood. Nach dessen Verfahren sind nicht mehr viele kleine Schnitte notwendig, sondern es reicht einer, um das überschüssige Gewebe am gesamten Körperstamm zu entfernen. Dieser Schnitt wird unterhalb des Bauchnabels angesetzt und umfasst den gesamten Körperumfang. „Wir waren die Ersten in Deutschland, die das ausprobiert haben“, sagt Richter selbstbewusst. Rund 900 Operationen nach dem Lockwood-Prinzip seien bereits in Wesseling durchgeführt worden.

Operationszeit verkürzt

Anfänglich hätten die Eingriffe noch bis zu neun Stunden gedauert. Dank reichlicher Erfahrung des Ärzteteams und einigen Weiterentwicklungen geht die OP-Tür nun nach spätestens dreieinhalb Stunden wieder auf. In einer zweiten, ebenso langen Operation, werden den Patienten dann Arme und Brustbereich gestrafft. Früher waren laut Richter weitaus mehr Operationen nötig. Live übertragen wurden am Freitag die Hautstraffungen an einer einst 200 Kilo schweren Frau und einem 23-Jährigen, der allein durch eine Diät 140 Kilo abnahm. Von Richters Operationskünsten zeigte sich eine Kollegin aus Kopenhagen begeistert. Er sei einer der Besten der Welt.


Weltweite Anerkennung für Wesselinger Plastische Chirurgen

Patienten mit hängender Haut nach starkem Gewichtsverlust waren in der Abteilung für plastische Chirurgie am Wesselinger Krankenhaus schon immer gut beraten. Dass der gute Ruf jedoch mittlerweile die europäischen Grenzen überschritten hat, hätte sich Chefarzt Dr. Dirk Richter nicht träumen lassen, als er vor mehr als 10 Jahren mit diesem interessanten Aufgabenfeld begann.

Richter erkannte damals früh, dass die Fettleibigkeit immer weiter zunehmen würde aber auch die Möglichkeiten besser würden, dagegen etwas zu tun. So reiste er nach Amerika, um von einem texanischen Kollegen namens Lockwood spezielle Operationsmethoden zu erlernen, die in einem Schritt das überschüssige und hängende Gewebe am gesamten Körperstamm entfernen können.

Mittlerweile wurde dieses Verfahren in seiner Klinik mehr als tausendfach angewandt, womit sich das Dreifaltigkeits-Krankenhaus Wesseling zu den weltweit führenden Kliniken für derartige Spezialoperationen zählen kann. Dass dies so ist, beweist die Tatsache, dass er erst letzte Woche von einem großen Kongress aus Seattle in Amerika zurückgekommen ist, wo er auf Einladung der amerikanischen Fachgesellschaft für plastische Chirurgie mehrere Vorträge vor insgesamt 3500 Teilnehmern halten durfte. Hierbei waren auch seine Erfahrungen im Bereich der Lidchirurgie bei der Behandlung der Glubschaugen gefragt.

Vom 5.11. bis 7. 11. 2009 geht es zum Thema Wiederherstellungsoperationen nach Gewichtsverlust gleich weiter. Dann veranstalten nämlich Richter und sein Team einen internationalen Operationskurs für europäische Teilnehmer, die diese speziellen Operationsmethoden nach starker Gewichtsreduktion live miterleben wollen. Es werden insgesamt 40 Fachärzte für plastische Chirurgie aus ganz Europa, sowie Saudiarabien, vereinigten Arabischen Emiraten aus der tschechischen Republik erwartet. Ihnen werden live aus den wesselinger Operationssälen die neuesten Techniken demonstriert, die in den Hörsaal des Krankenhauses übertragen werden. Hierbei haben die Teilnehmer die Möglichkeit das Operationsteam aus Wesseling direkt zu befragen, um alle Feinheiten mit zu bekommen. Die Moderation wird durch einen Fachkollegen aus Mexiko geleitet, der bereits seit einem Monat als Gast im Dreifaltigkeits-Krankenhaus Erfahrungen mit der Lockwood Technik sammeln durfte.

Die Veranstaltung wird durch ergänzende Vorträge auch aus dem Bereich der chirurgischen Abteilung von Herrn Professor Jacobi über die Therapie des Übergewichtes abgerundet.

Richter war über die hohe Anzahl der Anfragen überrascht und musste die Teilnehmerzahl begrenzen. Kongressorganisator Dr. Stoff und er planen daher im nächsten Jahr die Veranstaltung zu wiederholen. Jedoch wird der Hörsaal des Krankenhauses als Platz nicht mehr ausreichen und er plant dann die Übertragung in das Rhein Forum in Wesseling. Zum Ende der Veranstaltung am 7.11. muss der Wesselinger Chefarzt und ärztliche Direktor nämlich dorthin eilen, um die Ehrenrede für seinen früheren Chef Professor Olivari zu halten. Dieser wird am gleichen Abend mit dem Leistungs-Oscar der Bürgerstiftung Wesseling für besondere Verdienste ausgezeichnet.

Ein Grund mehr stolz auf dieses Krankenhaus zu sein.


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