Plastische Wesseling

Vorbereitungen

Frau Sapia

Die Behandlung
In Abhängigkeit von Ihren Wünschen und somit dem Therapieziel werden die Korrekturen und Eingriffe ambulant oder unter stationären Bedingungen durchgeführt. In unserem gemeinsamen Gespräch werden wir Sie ausführlich hierüber informieren.

Als wichtige Information für uns benötigen wir eine umfangreiche Auskunft über Ihre Krankengeschichte. Damit Sie Ihre Angaben ohne Zeitdruck machen können, haben wir Ihnen unseren „Anamnesebogen“ zum Herunterladen und Ausdrucken bereitgestellt. So können Sie uns den ausgefüllten Bogen bereits zum ersten Sprechstundenbesuch mitbringen.

Anamnesebogen

Wichtige Befunde bringen Sie uns bitte in Kopie mit.

Vor der Operation
Sollten Sie sich entschließen, den Eingriff in unserer Klinik durchführen zu lassen, haben Sie auf Wunsch die Möglichkeit, in einem zweiten Gespräch neu entstandene Fragen nochmals ausführlich zu klären. Sie erhalten einen Aufklärungs- und Einwilligungsbogen, den Sie zum Operationszeitpunkt bitte unterschrieben mitbringen.

Bitte beachten Sie, dass ca. 14 Tage vor dem geplanten Eingriff  keine gerinnungshemmenden Medikamente ( z.B. Aspirin, ASS, Colfarit, Marcumar, Heparin etc.)  eingenommen werden sollten. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt !

Diabetiker müssen Medikamente, die Metformin (Biguanid) enthalten, wie Siofor, Metform, Glucophage, 48 Stunden vor Operation absetzen !

Einige Tage vor dem Eingriff ist eine Blutuntersuchung notwendig. Die Werte sollen Auskunft über den Zustand Ihrer Organe, Ihre Stoffwechselsituation bzw. Ihren Blutstatus geben. Dies kann in unserer Klinik bzw. bei Ihrem Hausarzt erfolgen. Unter Umständen ist eine Röntgenuntersuchung der Lunge bzw. eine EKG-Untersuchung notwendig. Diese Untersuchungen sollen die Narkosefähigkeit belegen und diesbezügliche Komplikationen vermeiden.

Da die überwiegende Zahl der Eingriffe in einer Allgemeinnarkose, welche das Bewusstsein sowie die Schmerzempfindungen für den Zeitraum des operativen Eingriffes ausschaltet, durchgeführt werden, werden Sie dem Narkosefacharzt unserer Klinik vorgestellt und von ihm eingehend befragt und untersucht. In diesem Gespräch wird das speziell auf Sie abgestimmte Narkoseverfahren festgelegt, welches den minimalen Einsatz von Medikamenten und ein rasches Wohlbefinden nach dem Eingriff sicherstellt.

Der Operationstag
Am Operationstag benötigen wir die von Ihnen unterschriebene Einwilligungserklärung für den operativen Eingriff und die Anästhesie. Nachdem Sie Ihre persönlichen Sachen in Ihrem Zimmer abgestellt haben, wird Ihnen nach der Fotodokumentation und dem Anzeichnen der Schnittführung der Narkosearzt im Operationsraum ein Beruhigungsmittel über eine Venenverweilkanüle verabreichen und anschließend mit der Narkose beginnen. Sollte der Eingriff in örtlicher Betäubung erfolgen, erhalten Sie ebenfalls über eine Venenverweilkanüle ein Beruhigungsmittel, bevor mit der Infiltration des Lokalanästhetikums begonnen wird.

Unmittelbar nach dem Eingriff fühlen Sie sich noch eine zeitlang schläfrig. Schmerzen sind meist nicht vorhanden. Sollten diese später auftreten, werden Ihnen schmerzlindernde Medikamente verabreicht. Dank neuartiger intravenöser Narkosemittel klagen nur äußerst wenige Patienten über Übelkeit nach erfolgter Operation.

Zur Thrombosevorbeugung erhalten Sie Medikamente und Anti-Thrombose-Strümpfe. Nach den meisten Eingriffen ist eine schnelle Mobilisierung erwünscht, so dass Sie schon nach wenigen Stunden selbstständig im Zimmer umherlaufen und das WC benutzen können.

Nach der Behandlung
Nach dem Eingriff ist eine konsequente und individuelle Nachbehandlung unabdingbar, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Hier sind wir auf Ihre Mitarbeit angewiesen!

Am Entlassungstag sollten Sie sich abholen lassen. Zu Hause ist eine mäßige Mobilisierung erwünscht, jedoch sollten Sie sich nicht überanstrengen. Regelmäßige und z.T. längere Ruhephasen kräftigen Ihren Körper und unterstützen den Heilungsprozess. Hinweise für das spezielle Verhalten nach den einzelnen Eingriffen werden Ihnen in der Klinik gegeben.

Im Rahmen von Verbandskontrollen erfolgt die Entfernung der Fäden.

Generell ist davon auszugehen, dass das endgültige Resultat erst nach einigen Wochen bis Monaten sichtbar ist. Geduld ist nach plastisch-ästhetischen Eingriffen besonders wichtig.

Kompressionsmaterialien werden je nach Eingriff ca. 6 Wochen Tag und Nacht getragen. Erst durch diese konsequente Nachbehandlung wird der Erfolg des operativen Eingriffes gewährleistet. Nach den meisten Operationen sollte auf sportliche Betätigung ca. 6 Wochen, auf Saunabesuche und Sonnenbaden mindestens 2 Monate verzichtet werden.

Zurück   |   Nach oben